Deutsch-Französischer Strategischer Dialog

Deutschland und Frankreich sind heute enger denn je in ihrer Geschichte in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aufeinander bezogen. Beide Partner haben in der Vergangenheit immer wieder entscheidende Impulse für die europäische Einigung gegeben.


Die Europäische Union steht heute vor einer Vielzahl strategischer, wirtschaftlicher, kultureller und politischer Herausforderungen. Zudem haben sich seit dem erneuten Angriff Russlands auf die Ukraine, und damit auf die europäische Sicherheitsarchitektur, die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen Europas grundlegend geändert. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf das deutsch-französische Verhältnis? Welche historischen Kräfte wirken nach? Wie können Frankreich und Deutschland in Zeiten des geopolitischen Umbruchs eine gemeinsame Strategie in der Sicherheitspolitik weiterentwickeln?


Im Forschungsprogramm der Henry-Kissinger-Professur zu den deutsch-französischen Sicherheitsbeziehungen wird auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen strategischen Kultur eingegangen und künftige Handlungsfelder für die deutsch-französischen Sicherheitsbeziehungen in der Praxis identifiziert. Dies dient insbesondere dem Aufbau eines deutsch-französischen Expertennetzwerks.
Unter dem Dach des CASSIS findet ein regelmäßiger Dialogprozess ("Deutsch-französischer strategischer Dialog") gemeinsam organisiert mit dem Institut Français Bonn und der Friedrich-Naumann-Stiftung statt, der Experten beider Länder aus Politik, Wirtschaft, Militär und Gesellschaft zu Fragen der Sicherheitspolitik zusammenbringt. Der erste deutsch-französische strategische Dialog 2022 fand zu Weltraumsicherheit (3. Februar 2022), der zweite zu Energiesicherheit (3. Mai 2022) statt. Der nächste deutsch-französische Dialog am 20. September 2022 wird sich mit Nuklearfragen beschäftigen.


Leitung

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Prof. Dr. Ulrich Schlie

+49 228 73-7639


Forschungsprojekte

Veranstaltungsreihe „Deutsch-Französischer Strategischer Dialog“ 

In Zusammenarbeit mit dem Institut Francais Bonn und der Friedrich-Naumann-Stiftung


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