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Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik - IDC Herzliya

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst e.V. (DAAD) ist es gelungen, eine Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik an der Lauder School of Government, Diplomacy and Strategy am Interdisciplinary Center (IDC) Herzliya in Israel einzurichten. Das IDC Herzliya gehört zu den renommiertesten Universitäten Israels. Neben Aspekten des kulturellen Austauschs beinhaltet die Dozentur das Ziel, die deutsch- und europäisch-israelische Forschungskooperation im Bereich der Sicherheits- und Strategieforschung zu fördern und auszubauen.

Aufgaben

Das IDC Herzliya ist eine private Hochschule, die 1994 nach dem Vorbild der US-amerikanischen Ivy-League-Universitäten geschaffen wurde. Mit einem Anteil von 30% internationalen Studenten zählt sie zu den internationalsten und aufgrund ihrer Forschungsstärke auch zu den renommiertesten Universitäten Israels. Die Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik ist angesiedelt an der Lauder School of Government, Diplomacy and Strategy. Die Lauder School verfügt über eine herausragende internationale Reputation in den Bereichen der strategischen Außen- und Sicherheitspolitik, dem Nexus Technologie-Gesellschaft, den Staatswissenschaften sowie den Mittel- und Nahoststudien und beherbergt knapp 800 Studenten sowie ca. 25 Dozenten. Die genannten Fächer werden in Englisch und Hebräisch gelehrt. Neben der engen Kooperation der Lauder School mit dem CASSIS bestehen zahlreiche weitere Partnerschaften mit deutschen, europäischen und internationalen Hochschulen.

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Profil und Aufgaben der Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik

Die Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik ist der Forschung und Lehre von Fragen der internationalen Sicherheit im Sinne strategischer Studien gewidmet und wirkt an den Studiengängen der Lauder School, insbesondere mit Angeboten zur Strategie- und Sicherheitsforschung, mit. Eine der zentralen Aufgaben der Langzeitdozentur wird in der praxisorientierten Weiterentwicklung sicherheitspolitischer Forschung liegen. Hierbei sollen klassische sicherheitspolitische Themen der strategischen Außenpolitik- und Sicherheitsforschung eine ebenso große Rolle spielen wie neue Herausforderungen u.a. in den Bereichen Cyber, Klima und Weltraum.
Erwartet werden Vorlesungen und Seminare in englischer Sprache für Bachelor- und Master-Studenten (Umfang: 16 Kredite pro akademischem Jahr (ca. 2-3 Lehrveranstaltungen pro Semester)) sowie die regelmäßige Publikation eigener Forschungsarbeiten in führenden Verlagen und Fachzeitschriften zu mindestens zwei der vier nachfolgenden Themenkomplexe: Internationale Sicherheit (einschl. Menschlicher Sicherheit und strategische Vorausschau), Internationale Beziehungen/Global Governance (einschl. transatlantische Beziehungen), Internationale Organisationen (einschl. Europäischer Union) sowie Internationale Technologiepolitik.

Ebenso erwartet wird die aktive Förderung der deutsch- und europäisch-israelischen Forschungskooperation durch weitere Intensivierung der Vernetzung mit Fachkollegen einschließlich gemeinsamer Projektanträge, Veranstaltungen, Workshops und Exkursionen. Bestandteil der Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik ist zudem die Mitwirkung an der Arbeit der Lauder School in Form der Betreuung von Studenten (MA-Abschlussarbeiten fakultativ) sowie der Teilnahme an Prüfungen, interuniversitären Delegationen und Konferenzen. Teil der Aufgaben der Langzeitdozentur für Strategie, Diplomatie und internationale Sicherheitspolitik ist, in Absprache mit dem DAAD Bonn und dem Informationszentrum Tel Aviv, die Mitwirkung an den DAAD-Programmen in Israel, die Studien- und Stipendienberatung, die Unterstützung und Vermittlung von Kooperationen mit deutschen Universitäten sowie die Vermittlung eines zeitgemäßen Deutschlandbildes.

Voraussetzungen

Promotion in Politikwissenschaft (Sicherheitspolitik, Internationale Beziehungen), Staatswissenschaften oder angrenzenden Fächern. Ein akademisches Profil in der interdisziplinären Außenpolitik- und Sicherheitsforschung, Diplomatie und/oder Strategieforschung werden erwartet. Erfahrung in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten ist vorteilhaft. Sehr gute Englischkenntnisse und mehrjährige Lehrerfahrung im Umgang mit Studenten verschiedener Jahrgänge und eines diversen kulturellen Hintergrunds sind notwendig. Berufserfahrung in Regierungsinstitutionen oder inter-/supranationalen Organisationen ist von Vorteil. Die Bereitschaft, die Arbeit des DAAD aktiv zu unterstützen und die regionale und internationale akademische Vernetzung zu fördern sowie den sicherheitspolitischen und strategischen Diskurs in der Bundesrepublik durch öffentlichkeitswirksame Aktivitäten zu fördern, gehört zum Anforderungsprofil.

Beginn

Oktober 2021

Dauer

2 Jahre mit Möglichkeit der Verlängerung um weitere 3 Jahre

Ansprechpartner/in

Beate Günther, Referat ST33, [Email protection active, please enable JavaScript.]

Bewerbung

Bewerbungsschluss ist der 04. Januar 2021.

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören:

Bewerbungsformular (integrativer Bestandteil der Online Bewerbung über das DAAD-Portal)
Begründung für Ihr Interesse an der Stelle (Motivationsschreiben).
Darstellung des wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs
Publikationsliste
Liste der bislang durchgeführten Lehrveranstaltungen
Unbeglaubigte Kopien von Zeugnissen und Urkunden (Staatsexamen, Diplom, Magister, Promotion etc.)
ggf. Arbeitszeugnisse
Beachten Sie bitte, dass alle Ihre persönlichen Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form als PDF-Dateien vorliegen müssen, damit diese im Online-Bewerbungsverfahren zusammen mit dem Bewerbungsformular über das DAAD-Portal eingereicht werden können. Das für Ihre Bewerbung vorgesehene Bewerbungsformular wird Ihnen während des Online-Bewerbungsverfahrens im DAAD-Portal automatisch bereitgestellt.

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt, dass die dem DAAD von den Geldgebern in Aussicht gestellten Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden können.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des DAAD. 

Der Bewerbungsprozess läuft über das Portal des DAAD

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