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Deutsch-französische Sicherheitsbeziehungen

Deutschland und Frankreich sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs einen langen Weg gegangen. Sie sind heute enger denn je in ihrer Geschichte in Politik,Wirtschaft und Wissenschaft aufeinander bezogen, und sie haben in der Vergangenheit immer wieder entscheidende Impulse für die europäische Einigung gegeben. Der Élysée-Vertrag von 1963 ist als Vertrag gegen die Geschichte geschlossen worden, und ist zum beispielgebenden Modell für eine gelungene Aussöhnung zwischen einstigen Kriegsgegnern geworden. Seit dem Zeitenwechsel von 1990 haben sich die politischen Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Die Europäische Union steht heute vor einer Vielzahl von strategischen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Herausforderungen. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen für das deutsch-französische Verhältnis? Welche historischen Kräfte wirken nach? Wie können Frankreich und Deutschland eine gemeinsame Strategie in der Sicherheitspolitik weiterentwickeln?


Gemeinsam mit einer Gruppe deutscher und französischer Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik sollen in einem regelmäßigen Dialogprozess Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen strategischen Kultur ergründet, künftige Handlungsfelder für die deutsch-französischen Sicherheitsbeziehungen identifiziert und ein gemeinsamer strategischer Ansatz entwickelt werden. Für das Jahr 2021 sind drei Zusammenkünfte der deutsch-französischen Dialoggruppe geplant. Aus dem Projekt gehen zudem mehrere Dissertationsvorhaben und Einzelprojekte mit französischen Partnerorganisationen hervor, die über das Jahr verteilt in öffentlichen Veranstaltungen zur Diskussion gestellt werden.


Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Ulrich Schlie

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