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Transatlantische Beziehungen

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Transatlantische Beziehungen
an der Henry-Kissinger-Professur

 

Am Beginn jeder neuen Präsidentschaft steht ein grundlegender außenpolitischer Review. Der Zusammenhang zwischen innerer Entwicklung und der Übernahme von weltpolitischer Verantwortung sowie die damit verbundene künftige Orientierung der Vereinigten Staaten wird in ihren bündnis- und ordnungspolitischen Auswirkungen tiefgreifende Konsequenzen gerade auch für die europäischen Partner Amerikas haben.

Deutschland ebenso wie die Europäische Union werden dadurch vor weitreichende politische Entscheidungen gestellt und sind gehalten, ihr politisches Instrumentarium und ihre Schwerpunkte neu auszurichten. Die transatlantischen Beziehungen bleiben auf der politischen Agenda weiter ganz oben. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen einer von der Henry-Kissinger-Professur initiierten Task Force bis zum 2. Dezember 2020 die gegenwärtigen und künftigen strategischen Entwicklungen der Vereinigten Staaten und die daraus resultierenden Herausforderungen für Deutschland und die transatlantischen Beziehungen analysiert. In einer Reihe von Arbeitsgruppensitzungen mit einschlägig ausgewiesenen hochrangigen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie Vertretern amerikanischer Partnereinrichtungen ist ein Dialogprozess zu Fragen der Zukunft der transatlantischen Beziehungen initiiert worden. Der Bericht der Task Force wurde am 2. Dezember 2020  im Rahmen des International Security Forum Bonn 2020 öffentlich diskutiert werden. Er soll helfen, künftige Schwerpunktthemen, neuen Kooperationsmöglichkeiten und Impulse für die Wirtschaftsförderung zu identifizieren.

Auf der Grundlage dieses Berichts und einer fortlaufenden Evaluation der Transatlantischen Beziehungen in Kooperation mit amerikanischen Partnereinrichtungen soll ein neuer transatlantischer Schwerpunkt bei der Henry-Kissinger-Professur für Sicherheits- und Strategieforschung entstehen. Im Zentrum stehen dabei Fragen der internationalen Ordnung und der künftigen Entwicklung des Staatensystems, insbesondere der gemeinsamen Analyse des Verhältnisses zur China und Russland und des Verhältnisses zwischen Macht und Recht sowie Themen mit besonderem Bezug für unser Bundesland Nordrhein-Westfalen.
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