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Chinas Moderne Begreifen — Europäische Reflexionen

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Chinas rasante Modernisierung hat das Land zu einer führenden Wirtschafts- und Technologiemacht mit globaler Strahlkraft werden lassen. Nicht erst die Covid-19-Pandemie hat verdeutlicht, dass Chinas Moderne aus europäischer Sicht eine Herausforderung darstellt, die normative, ökonomische und politische Fragen aufwirft. Die Dialogreihe “Chinas Moderne Begreifen— Europäische Reflexionen” nähert sich diesen Fragen aus vielzähligen Perspektiven und mittels der Brille unterschiedlicher Fachdisziplinen an. Einmal im Monat thematisieren namhafte Experten unterschiedliche Aspekte der heutigen chinesischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, hinterfragen diese kritisch und reflektieren zugleich die eigene, europäische Moderne.

Diese Dialog-Reihe wird im Rahmen der Forschungsgruppe „Infrastrukturen der chinesischen Moderne und ihre konstitutiven globalen Effekte“ organisiert, die durch das NRW-Rückkehrprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Format: Online. Moderierte Diskussion und Gespräch mit Publikum.

Zeitpunkt: Einmal pro Monat. Donnerstags, 18:30-20:00 Uhr

Partner/Durchführende: CASSIS und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

 

Veranstaltungstermine:

22.04.2021            Chinas Umgang mit der Corona-Pandemie: Lehren für Europa?

20.05.2021            Taiwan und die Zukunft der Demokratie in Asien

24.06.2021            Chinas Renaissance im Kontext globaler Geschichte

15.07.2021            Zivilgesellschaft und Menschenrechte in der digitalen Diktatur

16.09.2021            Unausweichlich oder fehlgeleitet? Debatten über Chinas Tradition und Moderne in Fremd- und Selbstbildern

28.10.2021            Ein Platz an der Sonne? Flottenmodernisierung im Kontext chinesischer Geopolitik

18.11.2021            China als entwicklungspolitisches Gegenmodell: historische und globale Perspektiven

09.12.2021            Spielarten des Kapitalismus und Ordnungspolitik in China

24. Juni 2021 | Chinas Renaissance im Kontext globaler Geschichte
(Reihe: "Chinas Moderne Begreifen - Europäische Reflexionen")

24. Juni 2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Webinar via Zoom

Link zur Anmeldung

 

Dialogreihe im Rahmen des Projekts "Infrastrukturen der chinesischen Moderne“.

 

Wer heute in China von einer Metropole zur anderen reisen möchte, fährt bequem im „Renaissance EMU“. Der Name des 350 km/h fahrenden Hochgeschwindigkeitszuges ist kein Zufall. Bereits vor mehr als 100 Jahren, als das Kaiserreich zusammenbrach und die Phase der Republik begann, sprachen chinesische Gelehrte, Studierende und Politiker von einem neuen Zeitalter, eben einer Renaissance, die für ihr Land anbreche. Aber gab es wirklich eine Renaissance in China und wie unterscheidet sich die chinesische Version von der europäischen? Ist der Begriff mit all seinen normativen Geltungsansprüchen etwas einzigartig Europäisches oder so universell, dass er auch in Bezug auf Chinas Moderne authentisch angewendet werden kann? Und was bedeutet die chinesische Aneignung der Renaissance einerseits für Chinas heutiges Selbstverständnis als globalem Akteur und andererseits für europäische Sichten auf China?

 

 

 

 

Begrüßung:
Iris B. Müller
Referentin des Landesbüros NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

 

Im Gespräch:
Prof. Barbara Mittler
Professorin für Sinologie, Universität Heidelberg

Prof. Dr. Thomas Maissen
Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP)

 

Moderation:

Prof. Dr. Maximilian Mayer
Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik, Universität Bonn

 

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Diese Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
 

20.05.2021 | Taiwan und die Zukunft der Demokratie in Asien

22.04.2021_Poster_Taiwan und die Zukunft der Demokratie in Asien.jpg20. Mai 2021, 15:00 - 16:30 Uhr

Webinar via Zoom

Taiwans rasche Modernisierung hat der Insel nicht nur Wohlstand gebracht, sondern auch eine lebendige und liberale politische Moderne geschaffen. Dabei ist Taiwan ein Labor für neue Formen der Demokratie – mit erstaunlichen Errungenschaften aber auch grellen Widersprüchen. Vor kurzem noch als strikt konservativ und anti-individualistisch verschrien, hat sich Taiwan zum asiatischen Vorreiter in Sachen demokratischer Innovationen, LGBTI-Rechten, und beim Umgang mit ethnischen Minderheiten gemausert. Was macht die noch junge Demokratie in Taiwan aus? Kann sich dort eine Blaupause für eine asiatische, liberal-multikulturelle Gesellschaft etablieren? Wie schafft es der Inselstaat, sich trotz der wachsenden Spannungen mit dem Festland zu emanzipieren? Wie gelingt es den Taiwanerinnen und Taiwanern, neue Formen digitaler Demokratie erfolgreich umzusetzen, und wie erweitert dieses Modell europäische Verständnisse von Demokratie?

Im Gespräch:

Ulrich Lechte, MdB, FDP, Vorsitzender Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung

Liya Yu, PhD, Politologin und Schriftstellerin

Anna Marti (Moderation), Leiterin des Global Innovation Hub der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Taipeh




 

 

22.04.2021 | Chinas Reaktion auf die Corona-Pandemie: Lehren für Europa?

Kopie von Chinas Reaktion auf die Corona-Pandemie_ Lehren für Europa?-4.jpg22. April 2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Online

Im zweiten Jahr der Covid-19-Pandemie werden die Folgen unterschiedlicher Strategien in Ostasien und Europa deutlicher. China hat sich früh für die Eliminierung von Sars-CoV-2 entschieden und ist nach einem hartem Lockdown, massivem Testen und dem Einsatz digitaler Technologien zu einer “Normalität” zurückgekehrt, die im Westen teils bewundernd, teils sehr kritisch betrachtet wird. Kann ein liberales Europa Lehren aus Chinas harter Pandemie-Politik ziehen? Was sind die außen- und wirtschaftspolitischen Konsequenzen von Chinas Strategie? Ist das politische System im Land während der Pandemie noch autoritärer geworden? Welche Fehler wurden beim ersten Ausbruch in Wuhan gemacht? Und was denken Chines*innen eigentlich über das europäische Pandemie-Management?

Grußworte:

Prof. Dr. Volker Kronenberg, Dekan der Philosophischen Fakultät, Universität Bonn
Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Landesminister a. D. und Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Iris B. Müller, Referentin des Landesbüros NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Im Gespräch:
Shi Ming, freier Journalist
Prof. Dr. Dominic Sachsenmaier, Professor für Modernes China, Universität Göttingen
Prof. Dr. Maximilian Mayer  (Moderation), Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik, Universität Bonn

Anmeldung hier

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