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Veranstaltungen 2017

13. Dezember 2017 | War es das mit den Idealen? Gibt es Alternativen für die deutsche Außenpolitik?

Gysi-Website.pngVortrag und Diskussion mit

Dr. Gregor Gysi
Präsident der Europäischen Linke

 

In seinderm Vortrag erörterte Gysi die aktuelle Neuausrichtung der Weltordnung. Diese, zeichne sich besonders durch eine Reihe von Neuordnungskonflikten aus, die sowohl durch sich verschiebende geostrategische Interessen, den Zugriff auf Ressourcen sowie auch ethnische Konflikte begründet sind. Anschließend thematisierte er nacheinander die Beziehung zwischen Deutschland und Russland sowie den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union. Bezüglich letzterer appellierte er vor allem an die junge Generation, den europäischen Gedanken hoch zu halten und dieses unentbehrliche Bündnis zu retten.

Mit Unterstützung der Stiftung für internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn.

 

 

 

9. November 2017 | Investing into the Future - Economic Strength as a Global Power Tool?

U.S.-National-Security-Strategy-1.pngPanel Discussion with

Dr. Werner Hoyer
President of the European Investment Bank (EIB)
&
Prof. Dr. Isabel Schnabel
Professor of financial economics at the University of Bonn and member of the German Council of Economic Experts
 

Economic strength plays a central role in the diplomatic strategies of Germany and Europe. Economic interdependence can be a powerful force for maintaining international peace and security, fostering cooperation rather than conflict and competition. What is more, economic and financial actors, from the public and the private sector alike, play a critical role in the development of solutions to many global challenges, such as climate change and sustainable development. The EIB can be considered a „hidden treasure“ in this regard. After all, the often-overlooked bank invests some 80 billion dollars a year and is the world’s largest multilateral borrower and lender.

 

 

25. Oktober 2017  | The International Security Forum Bonn 2017

International-Security-Forum-Report-2017.pngForum

Uncertainty marks the present and future of European and transatlantic security. What kind of world order will emerge from the current crisis of liberal multilateralism? Can Europe and the U.S. move forward together in spite of major internal conflict? American and European experts and practitioners of foreign and security policy convened on October 25, 2017, in Bonn for the second International Security Forum to discuss these and other pressing issues in international affairs. Current and former staff of the German and American foreign and defense ministries, members of German, French, Hungarian, American and Russian research institutions as well as German policy-makers on the regional and national level debated the future of German and American security policy and its repercussions for an international order in three lively sessions.

 

In cooperation with the American Institute for Contemporary German Studies (AICGS)

 

Read our detailed report here.

Download the Full Report here.

11. Juli 2017 | Zeitenwende? Zukunft und Wandel der deutschen Außenpolitik

Mützenich-e1499936222189-881x282.jpgPodiumsdiskussion mit

Dr. Rolf Mützenich
stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte
&
Jürgen Hardt
Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt und außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Die liberale Weltordnung befindet sich im Umbruch und damit wird die deutsche Außenpolitik vor neue Herausforderungen gestellt. Sowohl die Bundesrepublik als auch die Europäische Union sind durch eine doppelte Krise – Probleme in den transatlantischen Beziehungen und den Brexit – unter Druck geraten und müssen nun mehr internationale Verantwortung übernehmen. Diese Krisen können jedoch auch als Gelegenheit verstanden werden, eine aktive Außenpolitik zu betreiben. Den Führungsansatz der „Leaders in Partnership“ ist dafür möglicherweise der richtige Weg, denn Deutschland kann das entstandene Machtvakuum nicht alleine ausfüllen.

 

 

 

15. Mai 2017 | Checkpoint bpb EXTRA: Konturen einer neuen Weltordnung

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Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Sönke Neitzel
Professor für Militärgeschichte an der Universität Potsdam
&
Dr. Vladislav Belov
Direktor des Zentrums für Deutschlandforschungen und Leiter der Abteilung für Länderstudien am Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften
&
Almut Möller
Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations
&
Dr. Steven Sokol
Präsident des American Council on Germany
&
Dr. Sylke Tempel
Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik“, DGAP
 

Einen Video-Zusammenschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.

 

24. April 2017 | Das Ende einer Ära? Geschichte und Zukunft der transatlantischen Beziehungen

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Podiumsdiskussion mit

Dr. Wolfgang Schüssel
ehemaliger Bundeskanzler Österreichs und Vorsitzender des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung
&
Thomas Kleine-Brockhoff
Leiter des Berliner Büros des German Marshall Fund of the United States

Die transatlantischen Beziehungen sind die Eckpfeiler der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, jedoch stehen diese derzeit vor gänzlich neuen Herausforderungen. So ist mit der Wahl Donald Trumps zum US-amerikanischen Präsidenten der Stellenwert der transatlantischen Partnerschaft für die USA zunächst noch nicht definiert. Europa braucht einen selbstbewussten Umgang mit dieser Unsicherheit: „Europas Entscheidungsträger müssen sich neu positionieren und größere Verantwortung übernehmen“. Dabei handelt es sich sicherlich um eine große Herausforderung, da die EU selbst derzeit mit Problemen wie beispielsweise dem Brexit und den erstarkenden populistischen Bewegungen zu kämpfen hat. Diese Belastungsproben müssen bewältigt werden, um in Zeiten globaler Sicherheitsrisiken und internationaler Konflikte handlungsfähig zu bleiben und Stabilität stiften zu können.

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30. Januar 2017 | Brexit – Keep calm and carry on?

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Panel discussion with

Sir Peter Torry
former UK ambassador to Germany and Spain
&
Dr. Barbara Lippert
Director of Research at the Stiftung Wissenschaft und Politik
&
Josef Janning
Head of European Council on Foreign Affairs, Berlin Office
&
Axel Voss
Member of the European Parliament

 

Why did the Brexit happen? How will the negotiations go? And what will the future relationship between the EU and the UK look like? There was no constitutional reason for having a referendum, but it was a clear political decision by prime minister at the time David Cameron. In the former UK ambassador to Germany’s opinion it was not just a protest vote, but the result of hostility towards the EU against the backdrop of 30 years of antagonism by the media and many British politicians towards Europe.

24. Januar 2017 | Präsident Trump?! Wohin steuert die Weltmacht?

01-1-881x586.jpgPodiumsdiskussion mit

Dr. Klaus Scharioth
Botschafter a.D. und Rektor des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben
&
Ralph Freund
Vizepräsident des Republican Overseas Germany e.V.
&
Matthew Karnitschnig
Politico-Chefkorrespondent für Europa

Durch den aktuellen Umbruch der weltpolitischen Ordnung und den Amtsantritt Donald Trumps kehren bereits auf Distanz gewähnte Konflikte scheinbar zurück und die transatlantische Brücke, einst eine verlässliche Konstante, ist durch den neuen US-Präsidenten gefährdet. Ein hohes Potenzial an Perspektivlosigkeit bedroht das politische System – nicht nur in den Vereinigten Staaten. Doch stellt sich die Frage: "Wollten die amerikanischen Bürger nur einmal auf die Pauke hauen, oder haben Sie gute Gründe das etablierte System mit seiner Arroganz der Macht in Frage zu stellen?"

 

 

23. Januar 2017 | Die Bedeutung der Menschenrechte und der ‚Angstpolitik‘ für die menschliche Sicherheit

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Vortrag und Diskussion mit

Wenzel Michalski
Direktor von Human Rights Watch Deutschland

 

 

Der grundlegende Zweck der Menschenrechte ist es, „Menschen vor Missbrauch und Vernachlässigung durch Regierungen zu schützen“. Eine große Gefahr für die Menschenrechte ist heute, dass viele Bürgerinnen und Bürgern sie nicht mehr als Schutzmechanismus für ihre eigenen Rechte verstehen, sondern als Hindernis für die Bemühungen ihrer Regierungen zum Schutz nationaler Sicherheit.

 

 

 

 

 

 

16. Januar 2017 | Migration und Flüchtlinge

02-881x587.jpgVortrag und Diskussion mit

Dr. Esther Meininghaus
Senior Researcher am Bonn International Center for Conversion


Es gibt eine tiefe Angst, die Teile der deutschen Bevölkerung beim Thema Migration haben. Genährt durch Vorurteile gegenüber anderen Ethnien und bestärkt durch terroristische Anschläge, entstehe eine Angst, die gegen die realen Gefahren ausgespielt werde, denen sich flüchtende Menschen tagtäglich ausgesetzt sähen.
Die größte Gruppe der Geflüchteten bestehe aktuell aus Syrern, von denen etwa zwei Drittel in Syriens Anrainerstaaten Zuflucht gesucht hätten. Jedoch würden die von den Vereinten Nationen entwickelten Lösungsansätze der freiwilligen Rückführung, Umsiedelung und Integration in diesen Staaten nicht konsequent genug angewandt, wodurch „ganze Generationen von Geflüchteten, nicht vor und nicht zurück können“ Als Teil einer nachhaltigen Sicherheitspolitik ist es daher unabdinglich, die Fluchtursachen zu verstehen und die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern.

 

 

 

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