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Veranstaltungen 2021

23. Februar 2021 | Transatlantic Security: A New Hope? (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

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23. Februar 2021, 18:30 Uhr

Online via Zoom

 

According to EU Commission President Dr. Ursula von der Leyen, Europe now has “a friend in the White House”. While many Europeans will share this sentiment, existing transatlantic security issues remain yet to be solved: on questions of NATO burden sharing (the infamous “2 %”), energy security (Nord Stream II), cyber security (Huawei), and possible troop movements within Europe, US President Joe Biden will without a doubt change the rhetoric, but not necessarily the entire substance of the conversation. In parallel, French advances at European Strategic Autonomy grow stronger beyond its national borders and may offer an alternative to the crumbling post-World War II order.

Against this background, an international round of transatlantic experts will discuss past, current, and future challenges – and opportunities – for transatlantic security.

 

 

 

Referenten
Hans H. Stein
Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalendes bei der Europäischen Union, Brüssel

LTG (Ret.) Ben Hodges
Pershing Chair in Strategic Studies, Center for European Policy Analysis (CEPA)

Dr. Bruno Tertrais
Stellvertretender Leiter, Fondation pour la Recherche Stratégique, Paris

Moderation
Sumi Somaskanda
Journalist, Senior News Anchor für DW News (Deutsche Welle)


In Kooperation mit dem AmerikaHaus NRW e.V., der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft.

11. Januar 2021 | Der Westen liegt auch im Osten. Wie eine europäische Initiative im „Indo-Pazifik“ aussehen könnte (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

Der Westen liegt auch im Osten_IndoPazifik_deutsch.png11. Januar 2021, 18:15 Uhr

Veranstaltung in englischer und französischer Sprache

Keynote (auf Englisch):

Prof. Dr. Maximilian Mayer,
Professor am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS)

Diskussion (auf Französisch):

Elie Tenenbaum,
Research Fellow am Zentrum für Sicherheitsforschung, Koordinator der Defense Research Unit (LRD) des französischen Instituts für Internationale Beziehungen (IFRI)

Prof. Dr. Ludger Kühnhardt,
Direktor am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) & Professor am CASSIS

Moderation: Dr. Claire Demesmay,
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Leiterin des Frankreich-Programms

Der Begriff des „Indo-Pazifiks“ als geopolitisches Konstrukt hat in den letzten Jahren, vor allem im Kontext des (Wieder)Aufstiegs Chinas, eine große Bedeutung bekommen. Während zahlreiche Länder – allen voran die USA – inzwischen eigene Konzeptionen für die Region vorgelegt haben, tut sich die EU immer noch schwer mit einer klaren Positionierung. Frankreich ist schon lange dort aktiv, seit 2014 verstärkt durch militärische Übungen. Dabei geht es nicht nur um Souveränität und nationale Interessen.

Bereits 2016 hatte das Verteidigungsministerium in Paris ein Grundsatzpapier Frankreich und Sicherheit im Asien-Pazifik erarbeitet, in dem es Frankreichs Rolle als Akteur in der Region („resident power“) offiziell untermauerte. Drei Jahre später folgte ein weiteres Dokument unter dem Titel Frankreich und Sicherheit im Indo-Pazifik. Seitdem bezeichnet sich Frankreich als „indo-pazifistische Macht“.

Deutschland, dessen Wohlstand in hohem Maße vom „Indo-Pazifik“ abhängt, hat sich erst vor Kurzem zu dem Thema offiziell positioniert (Leitlinien zum Indo-Pazifik, September 2020). Dabei hatte der damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier bereits 2015 eine große Konferenz zu der Region organisiert (Indian Ocean Conference, 9. Juni 2015) und bei dieser Gelegenheit auf deren strategische Bedeutung aufmerksam gemacht. Nun nimmt sich die Bundesregierung vor, sich dort zu engagieren und den „Indo-Pazifik“ zu einer „Priorität der deutschen Außenpolitik“ zu machen.

Was dies konkret bedeutet, soll im Rahmen dieser Veranstaltung diskutiert werden. Der Austausch soll auch den französischen Ansatz in den Fokus rücken und Chancen und Herausforderungen einer europäischen Strategie in der Region thematisieren.
In Peking wird „Indo-Pazifik“ primär als eine gegen China gerichtete, US-geführte Eindämmungsstrategie verstanden. In seiner Keynote wird Prof. Mayer darauf eingehen und daraus Handlungsoptionen für die EU und ihre Mitgliedsstaaten ableiten.

In Kooperation mit dem Institut français Bonn.

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