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Veranstaltungen 2021

15. Juli 2021 | Zivilgesellschaft und Menschenrechte in der digitalen Diktatur
(Reihe: "Chinas Moderne Begreifen - Europäische Reflexionen")


15. Juli 2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Webinar via Zoom

Dialogreihe im Rahmen des Projekts "Infrastrukturen der chinesischen Moderne“

 

Dass Digitalisierung Gesellschaften grundlegend verändert, stimmt für China ebenso wie weltweit. Chinesinnen und Chinesen haben die vielfältigen neuen Nutzungsmöglichkeiten digitaler Technologien von den sozialen Medien bis hin zur elektronischen Justiz und im Gesundheitswesen schnell angenommen. Chinesische Digitalkonzerne haben kommerzielle Ökosystem geschaffen, die teils ihren Konkurrenten in den USA voraus sind. Die neuartigen und umfassenden Lenkungs- und Überwachungsdimensionen des chinesischen Internets stehen im Zentrum des Interesses, da sich in den letzten Jahren die politischen Rahmenbedingungen in China verhärtet haben und auch der Staats- und Parteiapparat in vielfältiger Weise digitale Technologien zur Überwachung seiner Bürger einsetzt. 

Das moderne China hat damit endgültig Liberalisierungshoffnungen enttäuscht und gezeigt, wie sich autoritäre Systeme mithilfe digitaler Technik stabilisieren können. Welche Auswirkungen haben die unterschiedlichen Aspekte digitaler Diktatur auf die Zivilgesellschaft und Menschenrechte in China? Welche Bedeutung hat Chinas Gegenmodell der Digitalisierung für Deutschland und Europa? Hat der Westen noch Handlungsspielräume, um auf die Menschenrechtslage in China einzuwirken? Und könnte China im Systemwettstreit sein eigenes Modell gar erfolgreich exportieren?

 

Begrüßung:
Prof. Dr. Maximilian Mayer
Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik,
Universität Bonn

Iris B. Müller
Referentin des Landesbüros NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

 

Im Gespräch:
Prof. Dr. Kristin Kupfer-Shi
Professorin für Sinologie, Universität Trier und
Associate Fellow am MERICS

Gyde Jensen
MdB, FDP, Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte
und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag

 

Moderation:
Dr. Mariana Rudyak
Universität Heidelberg

 

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.

13. Juli 2021 | Deutsche Krieger: Vom Kaiserreich zur Berliner Republik - eine Militärgeschichte


13. Juli 2021, 18:00 Uhr c.t.

Hybride Veranstaltung: im Festsaal der Universität Bonn & als Live-Stream

Buchvorstellung mit anschließender Podiumsdiskussion

 

Der ehemalige Generalinspekteur General a.D. Klaus Naumann wird das im Herbst 2020 erschienene Buch „Deutsche Krieger: Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte“ von Sönke Neitzel mit ebendiesem sowie Prof. Dr. Ulrich Schlie im Gespräch vorstellen.

Die Bedeutung des Soldaten für Staat und Gesellschaft und seine Wahrnehmung in Politik und Öffentlichkeit gehen bisweilen auseinander. Dabei bleibt die Grundvoraussetzung für die Erfüllung des Auftrags von Streitkräften unverändert die Wahrnehmung und Akzeptanz in der Gesellschaft. Diese Akzeptanz ist nichts Statisches, sie muss vielmehr immer wieder aufs Neue erworben und
behauptet werden, denn sie verändert sich mit den außen- und innenpolitischen Rahmenbedingungen. Zugleich gibt es in der Binnenwelt der Militärs bei allem Wandel der Zeiten Bleibendes, das zudem Angehörige von Streitkräften über die Nationen hinweg verbindet. Damit ist der Ausgangspunkt für die grundlegende, minutiös aus den Quellen gearbeitete Untersuchung des Potsdamer Militärhistorikers Sönke Neitzel beschrieben, die vergangenen Herbst im Propyläen-Verlag vorgelegt worden ist. Erstmalig wird dabei auf über 800 Seiten der gesamte Zeitraum von der Begründung des deutschen Nationalstaats im Jahr 1871 über sein Scheitern als Großmacht im Jahr 1945, die langen Jahre der Teilung und schließlich die Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Freiheit anno 1990 bis in die Gegenwart in den Blick genommen. Im Zentrum steht für Neitzel die Frage, ob es eine nationale Militärkultur Deutschlands wirklich gegeben habe, „was mit ihr nach 1945 passierte, was von ihr überdauerte, was geändert oder umgedeutet wurde.“

 

Teilnehmer:
Prof. Dr. Sönke Neitzel
Professor für Militärgeschichte/ Kulturgeschichte der Gewalt, Universität Potsdam

General a.D. Klaus Naumann
ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr

Prof. Dr. Ulrich Schlie
Henry-Kissinger-Professor, Universität Bonn

 

In Kooperation mit der Ullstein Buchverlage GmbH.

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.

 

13. Juli 2021 | The Weimar Triangle at 30 Prospects for Cooperation among France, Germany and Poland in foreign, security and defense policy


13. Juli 2021, 17:00 - 18:30 Uhr.

Webinar via Zoom

 

The trilateral cooperation forum among France, Germany and Poland – the Weimar Triangle – celebrates the 30th anniversary this year. Since the Brexit referendum in 2016, there have been growing calls to revive and intensify cooperation among the three continental European partners, in light of the need to reinforce leadership, cohesion and unity within the EU. Rising security threats at EU borders combined with a return of great power competition adds to the rationale of working together within the Triangle to strengthen Europe’s response to these challenges. At the same time, substantive policy differences among France, Germany and Poland are real and numerous. Whether it comes to threat perceptions, transatlantic partnership, relations with Russia, or EU Common Security and Defense Policy, Paris, Berlin and Warsaw do not see eye to eye. Does the Weimar Triangle have a potential to become a driving force for EU security and defense cooperation? To what extent can it strengthen solidarity within the EU and boost Europe’s standing at the international level? How can France, Germany and Poland sort out their differences and find a common ground on issues of strategic importance?


 

 

Greetings:
Prof. Dr. Wolfram Hilz
CASSIS, University of Bonn
 

 

Speakers:
Dr. Tobias Koepf
Stiftung Genshagen

Dr. Maxime Lefebvre
ESCP Europe

Dr. Monika Sus
Polish Academy of Sciences and Center for International Security, Hertie School
 

 

Moderation:
Dr. Iulian Romanyshyn
CASSIS, University of Bonn and Egmont Institute


In Kooperation mit der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen.

Diese Veranstaltung hat in englischer Sprache stattgefunden.

08. Juli 2021 | (Mis)Labeling Terrorist Organizations: Violent Non-State Actors and their Variegated Modes of Warfare


08. Juli 2021, 18:15 - 19:45 Uhr

Webinar via Zoom

Terrorist organizations are presumed to specialize in the planning and execution of acts of terrorism, but to what extent do “terrorist groups” actually rely on terrorism? To address this question, Prof. Dr. Assaf Moghadam examines the relative use of terrorism vis-à-vis other modes of violence among 776 groups listed as “terrorist organizations” in the Global Terrorism Database from 1970 to 2018. The study provides an empirical foundation in support of scholarly trends that refrain from adopting the “terrorist” label and instead rely on more value-neutral terms to describe violent non-state actors. Such trends, we argue, harken back to the way terrorism was understood under the insurgency paradigm prevalent in the 1950s and 1960s.

 

 

 

 

 
 

 

Greetings:
Prof. Dr. Xuewu Gu
Professor for International Relations and
Director of the Center for Global Studies,
University of Bonn

Lecture & following Discussion:
Prof. Dr. Assaf Moghadam
Lauder School of Government, Diplomacy and Strategy
Interdisciplinary Center (IDC) Herzliya

Moderation:
Prof. Dr. Wolfram Hilz
Professor for Political Science and
Director of the Center for Advanced Security,
Strategic and Integration Studies, University of Bonn

 

In Kooperation mit der Fachschaft Politik & Soziologie.

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.

07. Juli 2021 | Chinas wachsende Datenmacht - Implikationen für Europa (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")


07. Juli 2021, 14:00 - 15:30 Uhr

Webinar via Zoom

 

Mit dem rasanten Aufstieg chinesischer Internetunternehmen wie Tencent, ByteDance, Alibaba, und dem damit zunehmenden technologischen Wettbewerb wird die Sammlung und Nutzung von Daten zu einem Schauplatz von Geoökonomie und Geopolitik. Die Frage, mit welchen nationalen Strategien auf diese Zuspitzung reagiert werden sollte, wird immer wichtiger. Tendenzen wie die militärisch-zivile Verschmelzung datenbasierter Technologien, Chinas Aufstieg zur globalen Datenmacht neben den USA, sowie die zunehmende Fragmentierung digitaler Infrastrukturen verstärken die Unübersichtlichkeit dieses Politikfelds. Dieses Webinar stellt den Begriff der „Datenmacht“ in den Mittelpunkt und nimmt Chinas Datenpolitik mit besonderem Blick auf deren Relevanz für die deutsch-französische bzw. europäische strategische Koordination unter die Lupe nehmen. Zentrale Leitfragen hierzu sind:

- Was versteht man unter dem Begriff „Datenmacht"? Wie groß ist Chinas globale Datenmacht?

- Wie lässt sich Chinas Konnektivitätspolitik im Vergleich mit den USA und der EU beurteilen?

- Welche Auswirkungen—wirtschaftlich, geopolitisch, innovationspolitisch—hat Chinas Datenmacht in Europa?

- Welche Konfliktlinien und Chancen für Frankreich und Deutschland entstehen im Wettstreit um Datenmacht?

- Welche strategischen Instrumente sollten angewendet werden und welche Rolle sollen die USA bei deren Entwicklung spielen?


Im Gespräch:
Prof. Dr. Jan-Hendrik Passoth
Europa-Universität Viadrina Frankfurt

Tyson Barker
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Pierre-Adrien Hanania
Capgemini

Dr. Ying Huang
Universität Bonn

Buchholz Hilmar
Herdius

Moderation:
Prof. Dr. Maximilian Mayer
Universität Bonn

In Kooperation mit dem Institut français Bonn und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

 

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.

 

30. Juni 2021 | Eine europäische Strategie für den Mittelmeerraum: Herausforderungen und Chancen (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")



30. Juni 2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Hybride Veranstaltung im Institut Français & als Webinar via Zoom

Link zur Aufzeichnung

 

Das Aufeinandertreffen französischer und türkischer Kriegsschiffe vor der Küste Libyens im Juni 2020 war der Höhepunkt eines Streits, der schon seit vielen Jahren schwelte. Ob Berg-Karabach, Libyen, Syrien oder der Gasstreit im Mittelmeer: In den wichtigsten Konflikten der Region stehen sich Frankreich und die Türkei feindlich gegenüber.
Seit der Suez-Krise (1956) hatte sich die europäische Außenpolitik gegenüber dem Nahen Osten und dem Südlichen Mittelmeer in einem US-zentristischen Rahmen bewegt. Diesen Rahmen gibt es nun nicht mehr: Durch ihren Rückzug aus dem Östlichen Mittelmeer und aus großen Teilen des Nahen und Mittleren Ostens haben die USA ein Machtvakuum hinterlassen, das für die Türkei neue Möglichkeiten eröffnet. Frankreich, das sich als Ordnungsmacht in der Region sieht, betrachtet die türkischen Ambitionen mit Argwohn. Sie seien Teil einer breitangelegten Politik, die viel über den Zustand der NATO aussage und eine koordinierte Reaktion der Allianz und der EU erfordere. Doch die Türkei, die sich außenpolitisch gerne ambivalent verhält, hat gezeigt, dass sie in manchen Gebieten ein guter Partner sein kann und weiterhin Interesse an guten Beziehungen zur EU hat.
Deutschland tut sich besonders schwer mit einem Kurs. Dies wird nicht nur durch das ambivalente Verhältnis zur Türkei illustriert, sondern zeigte sich bereits am Auseinanderdriften der strategischen Ziele der Bundesrepublik und Frankreichs im Bürgerkriegsland Libyen und im jüngsten Aufflammen des Westsaharakonflikt, der die Lage im westlichen Mittelmeer einmal mehr verkompliziert. Unterschiedliche Interessen, historische Verbindungen und strategische Schwerpunktsetzungen erschweren somit schon im deutsch-französischen Kern die Entwicklung einer klaren europäischen Strategie für die Region.
Das Webinar nimmt die unterschiedlichen Positionen in den Blick, ordnet sie in einen größeren historischen Kontext ein und formuliert Handlungsoptionen für die Zukunft.

  

Aufgrund der niedrigen Corona-Inzidenz und den damit verbundenen Lockerungen ist erfreulicherweise eine hybride Durchführung dieser Ausgabe des „Deutsch-Französischen Strategischen Dialogs“ unter Auflagen möglich.

Daher freuen wir uns, Sie am 30. Juni 2021 ab 18:00 Uhr im Institut Français, Adenauerallee 35, 53113 Bonn, zu einem Public Viewing der Diskussion mit anschließendem Empfang begrüßen zu dürfen.

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an der Veranstaltung im Institut Français auf 30 Personen limitiert und ausschließlich mit Voranmeldung sowie einem tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest (Bürgertest), einem Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis möglich ist.

Diese Veranstaltung hat in deutscher und französischer Sprache stattgefunden und wurde simultan verdolmetscht. 

 

Im Gespräch:
Dr. Hürcan Aslı Aksoy
Stellvertretende Leiterin Centrum für angewandte Türkeistudien (CATS), SWP

Prof. Dr. Ulrich Schlie
Henry Kissinger Professur für Sicherheits- und Strategieforschung und Direktor des CASSIS, Universität Bonn

Dr. Bruno Tertrais
Stellvertretender Direktor Fondation pour la Recherche Stratégique (FRS)

Moderation:
Andreas Noll
Deutschlandfunk

Gefördert durch die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn.

24. Juni 2021 | Chinas Renaissance im Kontext globaler Geschichte (Reihe: "Chinas Moderne Begreifen - Europäische Reflexionen")

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24. Juni 2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Dialogreihe im Rahmen des Projekts "Infrastrukturen der chinesischen Moderne

 

Wer heute in China von einer Metropole zur anderen reisen möchte, fährt bequem im „Renaissance EMU“. Der Name des 350 km/h fahrenden Hochgeschwindigkeitszuges ist kein Zufall. Bereits vor mehr als 100 Jahren, als das Kaiserreich zusammenbrach und die Phase der Republik begann, sprachen chinesische Gelehrte, Studierende und Politiker von einem neuen Zeitalter, eben einer Renaissance, die für ihr Land anbreche. Aber gab es wirklich eine Renaissance in China und wie unterscheidet sich die chinesische Version von der europäischen? Ist der Begriff mit all seinen normativen Geltungsansprüchen etwas einzigartig Europäisches oder so universell, dass er auch in Bezug auf Chinas Moderne authentisch angewendet werden kann? Und was bedeutet die chinesische Aneignung der Renaissance einerseits für Chinas heutiges Selbstverständnis als globalem Akteur und andererseits für europäische Sichten auf China?

 

 

 

Begrüßung:
Iris B. Müller

Referentin des Landesbüros NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Im Gespräch:
Prof. Dr. Barbara Mittler

Gründungsdirektorin des Centrums für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (CATS) & Professorin für Sinologie, Universität Heidelberg

Prof. Dr. Thomas Maissen
Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP)

Moderation:
Prof. Dr. Maximilian Mayer

Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik, Universität Bonn

 

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.

22. Juni 2021 | The United Kingdom, Europe and North-Rhine Westphalia: Towards a New Partnership in an Uncertain World

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22. Juni 2021, 16:00 - 19:00 Uhr (CET)

Webinar via Zoom

Hier können Sie das vollständige Programm abrufen.

Current power shifts, crises, and hybrid threats are causing major structural changes in the world and are raising many questions regarding international and European security cooperation. Recognized experts will focus on and discuss current security policy issues, focusing on the challenges and opportunities faced by the United Kingdom, Europe, and North Rhine-Westphalia in shaping global and European security structures.


The event is jointly organized by the Henry Kissinger Professorship for Security and Strategy Studies at the Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies of the University of Bonn and the Centre for Geopolitics at Cambridge University (UK) and with kind support of the State Chancellery of North Rhine-Westphalia.

 

 

 

Contributors among others
Sir Richard Dearlove
Former Head of the British Secret Intelligence Service

Prof Roland Koch
Former Minister President of Hesse

Prof Ludger Kühnhardt
University of Bonn

Dr Jana Puglierin
European Council on Foreign Relations

Prof Suzanne Raine
University of Cambridge

Prof Ulrich Schlie
University of Bonn

Prof Brendan Simms
University of Cambridge

Dr Mark Speich
State Secretary, State Chancellery of North Rhine-Westphalia

Diese Veranstaltung wurde simultan in englischer und deutscher Sprache verdolmetscht.

27. Mai | Begegnungen mit Henry Kissinger - Symposium aus Anlass des 98. Geburtstags
und in memoriam Walter Kissinger (1924 - 2021) - „Henry Kissinger und Deutschland“

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27. Mai 2021, 16:30 - 20:30 Uhr

Hybride Veranstaltung: in Fürth und als Webinar via Zoom

Hier finden Sie das ausführliche Programm.

Hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung abrufen.

 

Wie kein zweiter Politiker hat Henry Kissinger auf das Deutschlandbild und die Wahrnehmung Europas in den letzten fast 60 Jahren in der amerikanischen Außenpolitik Einfluss genommen. Mit seiner Biographie, seinen fränkischen Wurzeln, mit der von den Nationalsozialisten erzwungenen Emigration seiner Familie im Jahr 1938 und seiner stupenden Karriere, zuerst als Harvard-Professor, dann als National Security Advisor und Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika und als politischer Berater, steht er für die Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Die Veranstaltung fragt nach den prägenden Einflüssen Kissingers auf das Deutschland- und Europabild der amerikanischen Regierungen seit den 1960er Jahren und nimmt die Rolle in den Blick, die Henry Kissinger im gleichen Zeitraum in der deutschen Öffentlichkeit und als informeller Ratgeber der außenpolitischen Eliten in Deutschland gespielt hat.

 

 

Begrüßung und Eröffnung:
Evi Kurz, TV-Journalistin und Vorstandsvorsitzende Stiftung Ludwig-Erhard-Haus
Christian Schmidt MdB, Bundesminister a.D. und Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.
Markus Söder MdL, Ministerpräsident des Freistaats Bayern
Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth
Robin S. Quinville, Geschäftsträgerin a.i. der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin
Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Filmbeitrag
„Die Kissinger-Saga. Walter und Henry Kissinger – Zwei Brüder aus Fürth“

Gespräch mit Henry Kissinger:
Karl Kaiser, Em. Adjunct Professor für Public Policy und Senior Fellow beim Project on Europe and the Transatlantic Relationship, John F. Kennedy School of Government, Harvard University
Theo Sommer, Editor-at-Large, Die ZEIT

Paneldiskussionen über das Leben und Wirken von Henry Kissinger:
Stefan Fröhlich, Professor für Internationale Politik und Politische Ökonomie am Institut für Politische Wissenschaft, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Christian Hacke, Em. Professor für Politische Wissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Elisabeth Hauschild, Generalbevollmächtigte der Diehl Stiftung & Co. KG
Matthias Herdegen, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und des Instituts für Völkerrecht, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Karl Kaiser, Em. Adjunct Professor für Public Policy und Senior Fellow beim Project on Europe and the Transatlantic Relationship, John F. Kennedy School of Government, Harvard University
John C. Kornblum, Ehemaliger Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, Senior Advisor am Center for Strategic and International Studies
Evi Kurz, Journalistin und Vorstandsvorsitzende Stiftung Ludwig-Erhard-Haus
Uwe Nerlich, Berater für internationale Sicherheitspolitik; Co-Chair Vaduz Roundtable
Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Christian Schmidt MdB, Mitglied des Deutschen Bundestags, Bundesminister a.D. und Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.
Theo Sommer, Editor-at-Large, Die ZEIT
Michael Stürmer, Em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Thomas Weber, Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen und Direktor des Centre for Global Security and Governance, University of Aberdeen

In Kooperation mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. in Berlin und dem Ludwig Erhard Zentrum in Fürth.

Die Veranstaltung fand in deutscher Sprache statt.
 

27. Mai | Infrastructures of Memory. Histories, Heritages and Diversity in Modern China

27. Mai 2021

Online-Workshop

This workshop aims to discuss how different heritage related actors in contemporary China construct and employ historical, architectural and cultural resources as memory infrastructures to engage in identity construction in the context of modern Chinese society and in Chinas transnational cultural and political interactions.

 

 

Vorträge:
Sophie Elpers
Meertens Institute, Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences: Intangible cultural heritage, museums and the challenge of diversity

Puay-peng Ho
National University of Singapore/UNESCO Chair on Architectural Heritage: Walking a Tightrope: Rethinking cultural urban landscape in China

Andrew Law and Qianqian Qin
Newcastle University: Cultural nationalism, ontological (in)security and reflective nostalgia? The Hanfu movement and young adults in China

Christina Maags
University of Sheffield: State Institutions as Building Blocks of Chinese Cultural Memory–The Case of Intangible Heritage

Sandra Gilgan
University of Bonn: The Role of History and Memory in the Popular Claim on Confucian Educational Tradition

Maximilian Mayer
University of Bonn: Infrastructures of memory: making memories durable – the case of Yushu after the 2010 earthquake

Ryoko Nakano
Kanazawa University: The Silk Roads as global memory infrastructures: Japan and South Korea’s views on China’s initiatives

David O’Brien and Melissa Shani Brown
Ruhr University Bochum: ‘Making the Past Serve the Present’: Tourism, Sinicisation, and BRI’s ‘People to People Bonds’ in Xinjiang (XUAR), China

Hendrik W. Ohnesorge
University of Bonn: Soft Power, Historic Statecraft and Memory in Great Power Politics

Dieser Workshop fand in englischer Sprache statt.

20.05.2021 | Taiwan und die Zukunft der Demokratie in Asien
(Reihe: "Chinas Moderne Begreifen - Europäische Reflexionen")

20.05.2021_Poster_Taiwan.png20. Mai 2021, 15:00 - 16:30 Uhr

Webinar via Zoom

Dialogreihe im Rahmen des Projekts "Infrastrukturen der chinesischen Moderne“

 

Taiwans rasche Modernisierung hat der Insel nicht nur Wohlstand gebracht, sondern auch eine lebendige und liberale politische Moderne geschaffen. Dabei ist Taiwan ein Labor für neue Formen der Demokratie – mit erstaunlichen Errungenschaften aber auch grellen Widersprüchen. Vor kurzem noch als strikt konservativ und anti-individualistisch verschrien, hat sich Taiwan zum asiatischen Vorreiter in Sachen demokratischer Innovationen, LGBTI-Rechten, und beim Umgang mit ethnischen Minderheiten gemausert. Was macht die noch junge Demokratie in Taiwan aus? Kann sich dort eine Blaupause für eine asiatische, liberal-multikulturelle Gesellschaft etablieren? Wie schafft es der Inselstaat, sich trotz der wachsenden Spannungen mit dem Festland zu emanzipieren? Wie gelingt es den Taiwanerinnen und Taiwanern, neue Formen digitaler Demokratie erfolgreich umzusetzen, und wie erweitert dieses Modell europäische Verständnisse von Demokratie?

 

 

 

Im Gespräch:

Liya Yu, PhD
Politologin und Schriftstellerin

Ulrich Lechte
MdB Freie Demokraten, Vorsitzender Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung

Anna Marti (Moderation)
Leiterin des Global Innovation Hub der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Taipeh

 

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.

20. Mai 2021 | Critical Raw Materials: Achieving European Supply Security

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20. Mai 2021, 12:00 - 14:00 Uhr

Webinar via Zoom
 

Critical raw materials (CRMs) are essential for key future sectors, industries and technologies. As a result, global demand for CRMs will significantly increase in the coming years, intensifying global competition. Against this backdrop, the importance of supply security of CRMs has become a key item on the European Commission’s political agenda.

Germany is already one of the world's fifth largest importers of raw materials. At the same time, however, the global supply of many CRMs is limited to a few countries (which are also often politically unstable). In addition, geo-economic and geopolitical import dependencies are increasing with the rising demand for raw materials - and with them the risks and vulnerabilities of the European economy. In this context, China is vying to control entire global value chains for key technologies, including CRMs. The increase in future European CRM import dependencies will also have an impact on Europe’s climate protection efforts, as well as foreign and development policies.

Initial steps are being taken by the German government and the EU, which want to pay greater attention to the issue of a stable supply of CRMs in the future, on the one hand, and to strengthen domestic self-sufficiency, on the other. The German government updated its raw materials strategy in January 2020 and the EU launched a Battery Alliance and, more recently in October 2020, a European Raw Materials Alliance, which aims to achieve "strategic autonomy" in order to strengthen CRM supply security while meeting the "green" ambitions of a sustainable industrial policy with a stronger consideration of the ecological footprint in extraction, processing and end products ("sustainable mining").

But, will these initiatives be enough to diversify the EU’s CRM supplies while meeting climate objectives? This and a variety of other questions are central to the discussion on CRMs.

 

Begrüßung & Moderation:
Prof. Dr. Friedbert Pflüger
CASSIS, Universität Bonn

Grußwort:
Prof. Dr. Wolfram Hilz
Direktor des CASSIS, Universität Bonn

Impuls:
Peter Handley
Leiter Referat Energieintensive Industrien und Rohstoffe, Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU der Europäischen Kommission

Thomas Gaeckle
Leiter der Unterabteilung Rohstoffpolitik,
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dr. Christoph Wolff
Leiter der Mobility Industries and System Initiative und Mitglied des Executive Committee des World Economic Forum

Michael Wurmser
stellvertretender CEO, Norge Mining

 

Diese Veranstaltung hat in englischer Sprache stattgefunden.

13. Mai 2021 | Aberdeen & Bonn Global Conversation with Stella Ghervas on Conquering Peace: From the Enlightenment of the European Union

13. Mai 2021, 17:00 - 18:30 Uhr, CET

Webinar via MS Teams

In this conversation, Stella Ghervas discusses her new book Conquering Peace: From the En-lightenment to the European Union (Harvard University Press, 2021). The book charts out the search since the 18th century of European thinkers, diplomats, and leaders for an enduring peace. The book argues that peace as a value, as a concept, and as an ideal shaped the idea of a unified Europe long before the EU came into being.


Stella Ghervas is Professor of Russian History at Newcastle University. The author of the prize-winning Réinventer la tradition: Alexandre Stourdza et l’Europe de la Sainte-Alliance, Prof. Ghervas is currently completing Calming the Waters? A New History of the Black Sea: 1774-1920s for Cambridge University Press.

 

07. Mai 2021 | Herausforderung Extremismus. Deradikalisierung und Prävention als Antworten auf gesellschaftliche Polarisierung?
(Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

3.jpg07. Mai 2021, 18:30 Uhr

Webinar

 

Die „Herausforderung Extremismus“ zeigt sich in den tagesaktuellen Nachrichten in vielfacher Form. Von brutalen Anschlägen durch islamistische ‚Home Grown Terrorists‘ über wachsende gewaltbereite, rechtsradikale Netzwerke bis hin zu linksextremistischen Strukturen: Der Extremismus bildet eine signifikante Bedrohung für die Sicherheit freiheitlicher Demokratien in ganz Europa. Diese Bedrohung kann nur mit einem breitangelegten Ansatz erfolgreich angegangen und bewältigt werden. Durch die Vielschichtigkeit des Phänomens „Extremismus“ existiert derzeit allerdings kein gemeinschaftlicher Ansatz in Europa, um ihr effektiv zu begegnen. Vielmehr müssen aktuelle präventive Zugänge und Deradikalisierungsprogramme immer wieder anhand früherer Erfahrungen hinterfragt und an die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Folglich stellt sich die Frage, wie wir der vielschichtigen extremistischen Herausforderung in Zukunft besser Einhalt gebieten können. Welche Maßnahmen haben sich in der Vergangenheit als wirksam erwiesen und wie können diese für die heutige gesellschaftliche Lage adaptiert werden? Welche unterschiedlichen Strategien verfolgen Frankreich, Belgien und Deutschland sowohl und wie könnte man durch gemeinsame Mechanismen noch mehr erreichen?


Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, das Institut français Bonn und das Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) wollen in Kooperation mit der französischen Botschaft in Belgien im Rahmen des Deutsch-Französischen Strategischen Dialogs eine Möglichkeit bieten, diese Fragestellungen mit hochrangigen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren. Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Französisch simultan verdolmetscht.

Panel:
Nicolas Hénin, Radicalisation Awareness Network
Sofia Koller, DGAP
Dr. Alina Neitzert, BICC
Thomas Renard, Egmont Institut

Moderation:
Andreas Noll, Deutschlandfunk

In Kooperation mit dem Institut français Bonn, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der französischen Botschaft in Belgien.

Diese Veranstaltung hat in deutscher Sprache stattgefunden.
 

05. Mai 2021 | Aberdeen & Bonn Global Conversation with Nele Lenze and Robert Traynham on Democracy, Social Media, and AI in the Arab World

05. Mai 2021, 15 Uhr

The Conversation on Democracy, Social Media, and AI in the Arab World is with Nele Lenze and Robert Traynham.

Nele Lenze is the Publishing Director of Berlin Story Verlag. Formerly a researcher at RMIT University, the Gulf University for Science and Technology in Kuwait, the National University of Singapore, the LSE, and the University of Oslo, Dr Lenze is the author of ‘Politics and Digital Literature in the Middle East’.


Robert Traynham is the Head of External Affairs of Facebook as well as Adjunct Professor at the McCourt School of Public Policy at Georgetown University. He is also the Vice Presi- dent of the Bipartisan Policy Center, the D.C. Bureau Chief of the Comcast Network as well as a Senior Staffer on Capitol Hill. Dr Traynham will speak in a personal capacity.

In Kooperation mit dem Centre for Global Security and Governance der University of Aberdeen.

Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

29. April 2021 | 100 Days into the Biden Presidency

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29. April 2021, 18:00 Uhr

Webinar via Zoom

Hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung abrufen.

When US President Joe Biden entered the White House on January 20th, he came with an ambitious agenda: Fight the COVID-19 pandemic, push US economic recovery, overhaul global climate policy and reinvigorate transatlantic relations and security, only to name some of the biggest points.

After 100 days in office, Joe Biden has gotten several projects of the ground. Following up on his Predecessor’s Operation Warp Speed, it only took him about 50 days to fulfil his vow of 100 million vaccinations. Moreover, Biden signed a $1.9 trillion relief package in response to economic effects of the COVID-19 pandemic. He has also taken steps to rebuild transatlantic trust has pledged to reinitiate relations with the EU.

There are, however, many challenges that still need to be addressed: A wave of border crossings has led to humanitarian problems in overcrowded US facilities along the US-Mexico border. Racial and gun violence is still a huge issue across the nation. And reviving the transatlantic economic and security alliance will require more than statements of intents.

Dr. Josef Braml, research fellow at CASSIS, and Rachel Rizzo, adjunct fellow at the Center for a New American Security, will discuss President Biden’s first 100 days and prospects of his many days in office yet to come. The talk will be presented by the political journalist Florian Bauer.

 

Diskussion:
Dr. Josef Braml
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, CASSIS

Rachel Rizzo
Center for a New American Security

 

Moderation:
Florian Bauer
Politischer Journalist (u.a. ARD und Phoenix)

 

In Kooperation mit dem AmerikaHaus e.V. NRW, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Fachschaft Politik & Soziologie der Universität Bonn.

Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

29. April 2021 | Leading the way to net zero emissions? - The development of UK's hydrogen sector

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29. April 2021, 16:00 Uhr

Webinar via Zoom

 

This webinar will introduce the first joint study - titled Leading the way to net zero emissions? The development of the UK’s hydrogen sector - conducted by the European Cluster for Climate, Energy and Resource Security (EUCERS) - Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS), University of Bonn, and the Centre for Global Security and Governance, University of Aberdeen.

Specifically, it will explore the UK’s, and particularly Scotland’s, approach in terms of supporting the deployment of hydrogen in its ambition to reach a net-zero emission target by 2050. Despite lacking an official strategy at the time of publication of this report, the UK is forging ahead with a number of complex projects and is already considered one of the world’s top ten countries to actively seek the development of a hydrogen sector. To better understand the dynamics behind this drive and to determine whether the UK model can serve as a blueprint for European hydrogen projects, the author of this paper, Dr. Aura Sabadus, will identify and elaborate on factors that have contributed to this remarkable development as well as the challenges facing the sector. In addition, we are happy to have Dr. Alfonso Martinez-Felipe, who will shed more light on the subject from the UK perspective.

It is our hope that the research gathered on the UK experience, and the policy recommendations based on this information, will provide you with new insights and prove to be useful for European stakeholders in their own efforts to ramp up a hydrogen economy.

 

 

Begrüßung & Einführung:
Prof. Dr. Friedbert Pflüger
EUCERS, CASSIS, Universität Bonn

Prof. Dr. Ulrich Schlie
Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung, CASSIS, Universität Bonn

Ann-Kristin Müller
Senior Communications Officer, Zukunft Gas

Impuls:
Dr. Alfonso Martinez-Felipe
Centre for Energy Transition, University of Aberdeen


Präsentation:
Dr. Aura Sabadus
Autorin der Studie

 

In Kooperation mit dem Centre for Global Security and Governance der University of Aberdeen.

Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

28. April 2021 | Aberdeen & Bonn Global Conversation with Ali Tekin on the Decay of Democracy in Turkey, the Rise of Populism, and the Role of Religion in Public Life

28. April 2021, 17:00 Uhr

Professor Ali Tekin is a former MP, representing the Democratic Left Party in the Turkish parliament. In 2002, Tekin served as representative of the Turkish Parliament in the EU Convention responsible for a Draft Treaty Establishing a Constitution for Europe. He also was a member of the Turkey-EU Joint Parliamentary Committee.
Formerly serving as Professor and Vice Dean at Yaşar University and Bilkent University, Prof. Tekin is the author, most recently, of Shift to Productive Cycle: An Agenda for Turkish Transformation in an Era of Global Change. Focusing on the current problems of Turkish democracy, economy and foreign policy, it lays out an alternative path for the future.

In Kooperation mit dem Centre for Global Security and Governance der University of Aberdeen.

Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

22. April 2021 | Chinas Reaktion auf die Corona-Pandemie: Lehren für Europa?
(Reihe: "Chinas Moderne Begreifen - Europäische Reflexionen")

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22. April 2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Dialogreihe im Rahmen des Projekts "Infrastrukturen der chinesischen Moderne

Im zweiten Jahr der Covid-19-Pandemie werden die Folgen unterschiedlicher Strategien in Ostasien und Europa deutlicher. China hat sich früh für die Eliminierung von Sars-CoV-2 entschieden und ist nach einem hartem Lockdown, massivem Testen und dem Einsatz digitaler Technologien zu einer “Normalität” zurückgekehrt, die im Westen teils bewundernd, teils sehr kritisch betrachtet wird. Kann ein liberales Europa Lehren aus Chinas harter Pandemie-Politik ziehen? Was sind die außen- und wirtschaftspolitischen Konsequenzen von Chinas Strategie? Ist das politische System im Land während der Pandemie noch autoritärer geworden? Welche Fehler wurden beim ersten Ausbruch in Wuhan gemacht? Und was denken Chinesinnen und Chinesen eigentlich über das europäische Pandemie-Management?

 

 

 

 

 

Grußworte:
Prof. Dr. Volker Kronenberg, Dekan der Philosophischen Fakultät, Universität Bonn
Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Iris B. Müller, Referentin des Landesbüros NRW der Friedrich- Naumann-Stiftung für die Freiheit

Im Gespräch:
Shi Ming, freier Journalist
Prof. Dr. Dominic Sachsenmaier, Georg-August-University Göttingen
Prof. Dr. Maximilian Mayer, Universität Bonn (Moderation)

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

22. April 2021 | Quo vadis Türkei? Geopolitische Rolle und politische Perspektiven

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22. April 2021, 18:00 - 20:00 Uhr

Webinar

Öffentliche Diskussion zum Thema „Quo vadis Türkei? Geopolitische Rolle und politische Perspektiven“ via Zoom.

Nach der Begrüßung durch Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung und Direktor am CASSIS, und Dr. Martin Barth, Generalsekretär der Görres-Gesellschaft, wird Michael Thumann, Außenpolitischer Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT und ausgewiesener Türkeiexperte, mit einem Impulsstatement in die Diskussion einführen. Schwerpunkte der Diskussion sind das Verhältnis von Religion und Politik und die künftige geopolitische Ausrichtung der Türkei. Zugleich wird mit der Diskussion die unter der Leitung von Ulrich Schlie verfasste Studie „Großmacht Türkei? Eine kritische Bestandsaufnahme“ des European Institute for Counter Terrorism and Conflict Prevention vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

Diskussionsteilnehmer

Mag. Dr. Hüseyin I. Çiçek
Univ.-Ass. Post doc am Lehrstuhl für Alevitische Theologie am Institut für Islamische-Theologie, Universität Wien

Brigadier Mag. Gustav E. Gustenau
Stellv. Präsident des European Institute for Counter Terrorism and Conflict Prevention, Wien

Franz Karg
Junior Policy Analyst in der Abteilung Regulierungspolitik bei der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Paris

Dr. Shushanik Minasyan
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Gegerly Pröhle
Botschafter a.D. und Direktor der Otto-von-Habsburg-Stiftung, Budapest

Herbert Scheibner
Präsident des European Institute for Counter Terrorism and Conflict Prevention, Wien

Dr. Frank Umbach
Research Director des European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS), CASSIS Bonn

Prof. Thomas Weber
Professor of History and International Affairs und Direktor des Centre of Global Security and Governance, University of Aberdeen

In Kooperation mit dem Centre of Global Security and Governance (University of Aberdeen) und der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft.

20. April 2021 | Aberdeen & Bonn Global Conversation with Wang Li on the Sino-Russian Strategic Partnership

20. April 2021, 15:00 Uhr

The Conversation with Professor Wang Li will sketch out the future of the Sino-Russian Strategic Partnership against the backdrop of China’s changing relationship with the West. It will examine the place of the strategic partnership in the China NEWS (North-East-West-South) Strategy. Further it will address as to why the relationship between China and Russia is not taking the form of an alliance.

Wang Li is Professor of Security and Diplomacy at the School of International and Public Affairs at Jilin University, as well as the author of several books on world order and Chinese foreign and security policy.

In Kooperation mit dem Centre for Global Security and Governance der University of Aberdeen.

08. April 2021 | Rise Above? Debating Political and Organizational Fragmentations in European Space Policies (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

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8. April 2021, 9:00 - 11:00 Uhr

Webinar

 

 

 

The current scientific and economic objectives of ESA’s and EU’s space missions and infrastructures are set in a highly political landscape of European industry and internal political dynamics, and Europe’s strategic alignment against great powers such as China, America and Russia. Despite the increasing political and economic importance of space research and exploration, legal competencies and policy activities of the EU and ESA still stand apart. This fragmentation in space policy, which is additionally flanked by national space strategies of the EU member countries, activities of the intergovernmental organization EUMETSAT and several intergovernmental bodies for satellite communications, bears important consequences and challenges for the near future of a coherent and competitive EU space policy. This Webinar seeks to identify the challenges ahead and discusses potential pathways of the future European space policy.

 

 

Participants

Matthias Wachter is Head of Department for International Cooperation, Security Policy, Raw Materials and Space at the Federation of German Industries (BDI). He is a member of the Space Program Commission at the German Aerospace Center (DLR).

Dr. Nina Klimburg-Witjes is a post-doc researcher in Science and Technology Studies at the University of Vienna. Her work focuses on the politics of innovation, securitization processes and imaginations of social order vis-à-vis space technology and politics. She was a visiting fellow at the European Space Policy Institute (ESPI), is a member of the German Expert Network on Security & Technology in Outer Space and a founding member of the international Social Studies of Outer Space Network.

Dr. Jean-Christophe Mauduit is a lecturer in science diplomacy at University College London Department of Science, Technology, Engineering in Public Policy. He holds a PhD in astronomy and an MA in international relations. He worked as a researcher on ESA and NASA satellite missions and as a Project Officer for the International Astronomical Union.

Dr. Andrew Williams is External Relations Officer at the European Southern Observatory (ESO) and is responsible for strategic government relations. Prior to ESO he worked for over a decade as senior policy advisor for NATO and as a physicist for the government of the United Kingdom. He holds a degree in physics and a doctorate in public policy.

Chair
Dr. Katharina C. Cramer
is a research fellow at CASSIS working on international relations and the global politics of technology. Her research interests include various aspects of the history and politics of research infrastructures in the 20th and 21st centuries and the role of knowledge, innovation and technology in global contexts. She is author of A Political History of Big Science: The Other Europe (Palgrave) and co-editor of Big Science and Research Infrastructures in Europe (Edward Elgar).

In Kooperation mit dem Institut français Bonn und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
 

25. Februar 2021 | Europa und die geopolitische Dynamik in der Arktis. Was will, was kann, was soll die EU im Hohen Norden tun?

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25. Februar 2021, 17:00 - 18:30 Uhr

Online via Zoom

 

 

Die Arktis ist als Thema in den Medien und der Öffentlichkeit inzwischen fast omnipräsent. Doch während hier der Fokus meist auf dem Klimawandel und den makroregionalen geographisch-biotischen, mitunter auch sozioökonomischen Dynamiken der Erderwärmung liegt, so vollziehen sich andere Wandlungsprozesse im Hohen Norden eher im Stillen. Nicht nur Rußland hat seine arktischen Gebiete remilitarisiert, auch Washington und in ersten Ansätzen wohl auch Peking scheinen in der Region ambitionierter zu werden. Wie aber steht die Europäische Union zu den geopolitischen Veränderungen vor ihrer Haustür? Will oder sollte die EU auch eine arktische Macht werden? Was ist ihr Politikansatz für den hohen Norden und auf welchen Themenfelder möchte, sollte oder kann sie überhaupt Einfluß nehmen?

 

 

 

Referenten
Dr. Christoph Humrich
ist Assistant Professor am Department of International Relations der Universität Groningen/NL. Er forscht zu Governance Fragen in der Arktis, ist Autor zahlreicher Publikationen aus diesem Themenfeld, u.a. als Mitherausgeber des „Logbuch Arktis. Der Raum, die Interessen und das Recht“ sowie Mitbegründer und Sprecher der DVPW-Themengruppe Polar- und Meerespolitik.

Dr. Michael Paul ist langjähriger Mitarbeiter und Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin, war dort u.a. als Experte für Maritime Sicherheit, Projektleiter Streitkräftedialog und von 1995–2007 als Leiter des Forschungssekretariats der SWP tätig. Er ist Autor zahlreicher Forschungspapiere, Zeitschriftenbeiträge und Monographien, u.a. „Kriegsgefahr im Pazifik?“ (Nomos 2017). Zuletzt hat er mehrere Studien zu Themen aktueller Arktispolitik veröffentlicht.

Dr. Andreas Raspotnik ist Senior Researcher am High North Center for Business and Governance, der Nord University, Bodø, (Norwegen), Senior Fellow und Leadership Group member bei The Arctic Institute – Center for Circumpolar Security Studies in Washington, DC und Senior Fellow am Fridtjof Nansen Institute (FNI) in Oslo. Er ist Autor zahlreicher Studien und Forschungspapiere zu arktischen Themen und hat 2018 die Monographie „The European Union and the Geopolitics of the Arctic“ veröffentlicht.

Leitung
Dr. Joachim Weber
ist Senior Visiting Fellow am CASSIS, Senior Fellow am Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel (ISPK) und war langjähriger Mitarbeiter in diversen Bundesministerien und Bundesoberbehörden. Seine Forschungsschwerpunkt sind seit mehreren Jahren die Arktis und seit Jahrzehnten diverse Themenfelder aus dem Bereich der Maritimen Sicherheit. Er ist Herausgeber des neuen Arktis-Handbuchs bei Springer („Handbook on Geopolitics and Security in the Arctic“, 2020).

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel.
 

23. Februar 2021 | Transatlantic Security: A New Hope? (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

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23. Februar 2021, 18:30 Uhr

Online via Zoom

 

According to EU Commission President Dr. Ursula von der Leyen, Europe now has “a friend in the White House”. While many Europeans will share this sentiment, existing transatlantic security issues remain yet to be solved: on questions of NATO burden sharing (the infamous “2 %”), energy security (Nord Stream II), cyber security (Huawei), and possible troop movements within Europe, US President Joe Biden will without a doubt change the rhetoric, but not necessarily the entire substance of the conversation. In parallel, French advances at European Strategic Autonomy grow stronger beyond its national borders and may offer an alternative to the crumbling post-World War II order.

Against this background, an international round of transatlantic experts will discuss past, current, and future challenges – and opportunities – for transatlantic security.

 

 

 

Referenten
Hans H. Stein
Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalendes bei der Europäischen Union, Brüssel

LTG (Ret.) Ben Hodges
Pershing Chair in Strategic Studies, Center for European Policy Analysis (CEPA)

Dr. Bruno Tertrais
Stellvertretender Leiter, Fondation pour la Recherche Stratégique, Paris

Moderation
Sumi Somaskanda
Journalist, Senior News Anchor für DW News (Deutsche Welle)


In Kooperation mit dem AmerikaHaus NRW e.V., der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft.

11. Januar 2021 | Der Westen liegt auch im Osten. Wie eine europäische Initiative im „Indo-Pazifik“ aussehen könnte (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

Der Westen liegt auch im Osten_IndoPazifik_deutsch.png11. Januar 2021, 18:15 Uhr

Veranstaltung in englischer und französischer Sprache

Keynote (auf Englisch):

Prof. Dr. Maximilian Mayer,
Professor am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS)

Diskussion (auf Französisch):

Elie Tenenbaum,
Research Fellow am Zentrum für Sicherheitsforschung, Koordinator der Defense Research Unit (LRD) des französischen Instituts für Internationale Beziehungen (IFRI)

Prof. Dr. Ludger Kühnhardt,
Direktor am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) & Professor am CASSIS

Moderation: Dr. Claire Demesmay,
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Leiterin des Frankreich-Programms

Der Begriff des „Indo-Pazifiks“ als geopolitisches Konstrukt hat in den letzten Jahren, vor allem im Kontext des (Wieder)Aufstiegs Chinas, eine große Bedeutung bekommen. Während zahlreiche Länder – allen voran die USA – inzwischen eigene Konzeptionen für die Region vorgelegt haben, tut sich die EU immer noch schwer mit einer klaren Positionierung. Frankreich ist schon lange dort aktiv, seit 2014 verstärkt durch militärische Übungen. Dabei geht es nicht nur um Souveränität und nationale Interessen.

Bereits 2016 hatte das Verteidigungsministerium in Paris ein Grundsatzpapier Frankreich und Sicherheit im Asien-Pazifik erarbeitet, in dem es Frankreichs Rolle als Akteur in der Region („resident power“) offiziell untermauerte. Drei Jahre später folgte ein weiteres Dokument unter dem Titel Frankreich und Sicherheit im Indo-Pazifik. Seitdem bezeichnet sich Frankreich als „indo-pazifistische Macht“.

Deutschland, dessen Wohlstand in hohem Maße vom „Indo-Pazifik“ abhängt, hat sich erst vor Kurzem zu dem Thema offiziell positioniert (Leitlinien zum Indo-Pazifik, September 2020). Dabei hatte der damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier bereits 2015 eine große Konferenz zu der Region organisiert (Indian Ocean Conference, 9. Juni 2015) und bei dieser Gelegenheit auf deren strategische Bedeutung aufmerksam gemacht. Nun nimmt sich die Bundesregierung vor, sich dort zu engagieren und den „Indo-Pazifik“ zu einer „Priorität der deutschen Außenpolitik“ zu machen.

Was dies konkret bedeutet, soll im Rahmen dieser Veranstaltung diskutiert werden. Der Austausch soll auch den französischen Ansatz in den Fokus rücken und Chancen und Herausforderungen einer europäischen Strategie in der Region thematisieren.
In Peking wird „Indo-Pazifik“ primär als eine gegen China gerichtete, US-geführte Eindämmungsstrategie verstanden. In seiner Keynote wird Prof. Mayer darauf eingehen und daraus Handlungsoptionen für die EU und ihre Mitgliedsstaaten ableiten.

In Kooperation mit dem Institut français Bonn.

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