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Veranstaltungen 2020

12. Oktober 2020 | Debate the Debate - Zum TV-Duell der Vizepräsidentschaftskandidaten im US Wahlkampf

Kopie von Debate the debate 12-3.png12. Oktober 2020, 19:00 Uhr

Die Veranstaltung wird als Webinar über Zoom durchgeführt. 

Podiumsdiskussion mit:

Dr. Andrew B. Denison, Politikwissenschaftler und Publizist, Direktor von Transatlantic Networks

Dr. Inez von Weitershausen, Expertin für internationale Zusammenarbeit und Zukunftsfragen

Moderation: David Patrician, US-Journalist

Donald Trump/Mike Pence oder Joe Biden/Kamala Harris? Ab Ende September geht das Rennen ums Weiße Haus ins Finale. Wie bei jeder US-Präsidentschaftswahl erleben wir auch dieses Jahr wieder ein mediales Feuerwerk. Diesmal ist der Wahlkampf besonders hitzig, insbesondere auch inmitten der unsicheren Corona-Lage.

Die Commission on Presidential Debates organisiert mit Blick auf die Wahl am 3. November drei Debatten, in denen die beiden Präsidentschaftskandidaten sich duellieren - sowie eine weitere Debatte zwischen den Vizepräsidentschaftskandidaten Mike Pence und Kamala Harris.Diese Debatte wird am 7. Oktober in Salt Lake City, moderiert von Susan Page (USA Today) stattfinden, weltweit übertragen, thematisiert und diskutiert.

Bei der Veranstaltung werden die Highlights des TV-Duells der Vizepräsidenten gezeigt. Anschließend analysieren und bewerten die Experten die TV-Debatte, geben einen Ausblick auf die Wahl und beantworten Fragen.

In Kooperation mit dem AmerikaHaus NRW e.V. und der Friedrich-Naumann-Stiftung.

8. Oktober 2020 | Europäische Sicherheit neu denken. Strategische Sicherheit in einer multipolaren Welt (Reihe „Deutsch-Französischer Strategischer Dialog)

Poster Europäische Sicherheit neu.png8. Oktober 2020, 18:30 Uhr, Webinar (Zoom)

Diskussion mit:

Dr. Claire Demesmay, Leiterin des Frankreich-Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

BrigGen Heinz Krieb, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU

Adm aD Manfred Nielson, ehem. Deputy Supreme Allied Commander Transformation (NATO)

Moderation: Prof. Dr. Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor und Direktor des CASSIS

Europas Außen- und Sicherheitspolitik steht vor ganz neuen Herausforderungen – darüber herrscht auf dem europäischen Kontinent große Einigkeit. Über Schwerpunkte, Einzeldiagnosen und konkrete Maßnahmen sind sich insbesondere Berlin und Paris jedoch häufig nicht einig. Während Frankreich seit längerem auch (aber nicht ausschließlich) auf die dringende Notwendigkeit größerer strategischer Autonomie verweist, betont Deutschland vor allem, dass Europas Verteidigung vorrangig tief in die NATO als transatlantischem Verteidigungsbündnis eingebettet sein sollte. Eine gemeinsame Strategie zur Auflösung dieses Spannungsverhältnisses gibt es bisher nicht.

Dennoch: Die Zusammenarbeit dieser beiden zentralen Staaten der EU ist von entscheidender Bedeutung für Europas Rolle in der Welt und steht in beiden Ländern nach wie vor klar im Fokus, wie der Aachener Vertrag von 2019 erst wieder verdeutlicht hat. Welche Antworten kann die deutsch-französische Beziehung auf Fragen europäischer Sicherheit bieten? Wie könnte eine gemeinsame außenpolitische Vision für Europa aussehen?

Auftaktveranstaltung der Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog" des Institut francais Bonn und des CASSIS, dieses Mal in Kooperation mit dem AmerikaHaus e.V. NRW und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

29. September 2020 | Innovationstreiber Bundeswehr

Poster Innovationstreiber Bundeswehr.pngPodiumsdiskussion 17:30 bis 18:30 Uhr

Online-Veranstaltung (Zoom)

Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur der Einsatzflottille 1 und Direktor des COECSW der NATO in Kiel

Sven Weizenegger, Leiter des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr

Thomas Jarzombek, MdB (CDU), Beauftragter des BMWi für Digitale Wirtschaft
und Start-Ups

Andreas Dunsch, Geschäftsführer FlyNex

Franziska Schwarzmann, Moderation


Die Konflikte der Zukunft werden vor allem im Cyberspace ausgetragen. Auf diesem schnelllebigen digitalen Gefechtsfeld kann die Innovationsgeschwindigkeit den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen. Längst genießt die Gründung sogenannter „militärischer Innovationseinheiten“ deshalb weltweit Konjunktur. Angeführt von der „Startup-Nation“ Israel, die im Bereich der Cybersicherheit weltweit führend ist, antworten immer mehr Streitkräfte mit innovativen Methoden auf spezifische Sicherheitsbedrohungen.
Auch die Bundeswehr setzt auf einen Kulturwandel hin zu mehr Innovationsbereitschaft und unternehmerischem Denken.

Schon heute möchten die wir Antworten auf die strategischen Herausforderungen von Morgen finden. Deshalb erörtern wir gemeinsam mit hochrangigen Experten/innen, was die Bundeswehr leisten kann im Spannungsfeld zwischen Gründerszene, Wissenschaft und Gesellschaft. Wie können Entwicklungshemmnisse in der Verteidigungsbranche überwunden und Innovationszyklen verkürzt werden? Wie lassen sich hierarchische Befehlsstrukturen und unternehmerischer Freiraum miteinander vereinen? Wie vertragen sich der erhöhte Sicherheitsbedarf und die gebotene Diskretion im militärischen Beschaffungswesen mit dem offenen und partnerschaftlichen Ansatz der „sharing economy“? Und schließlich: Wie wirken sich digitale Innovationen in den Streitkräften und in der Gesellschaft aus und wo sind der Bundeswehr Grenzen gesetzt? Dabei wollen wir stets mitbedenken, dass – egal ob Internet, Digitalfotografie oder das Ortungssystem GPS – die Streitkräfte schon immer auch Vorreiter und Treiber des zivilen Fortschritts waren.

In Kooperation mit dem Cyber Security Cluster Bonn e.V., der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 24./25. September | Dialog für Strategische Vorausschau und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Dialog für Strategische Vorausschau.pngDialogveranstaltung am 24./25. September 2020, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

**Nur für geladene Gäste**

Mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

„Was kommt auf uns zu und wie bereiten wir uns darauf vor?“

Ziel der Veranstaltung ist es, die sich verändernden Rahmenbedingungen nationaler und internationaler Sicherheitspolitik zu erfassen, die Anforderungen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an die strategische Vorausschau zu diskutieren und Vorschläge zu entwickeln, wie eine sich an den vorhandenen Bedingungen orientierte strategische Vorausschau aussehen kann. Die Zusammenkunft dient darüber hinaus der Identifizierung von zukunftsgerichteten Themen, von denen in den nächsten Jahren Impulse für die transatlantischen Beziehungen ausgehen können.

 

 

 

 

 

10. Juli 2020 | Deutsche Außenpolitik und strategischer Wandel

Atomwaffen 2.pngOnline Veranstaltung (Zoom)

Prof. Dr. Ulrich Schlie
Henry-Kissinger-Professur

Werner Sonne
ARD-Korrespondent

 

Die Zoom-Zugangsdaten:

https://uni-bonn.zoom.us/s/91160289102

ID: 911 6028 9102
PW: 665955

Beginn: 10:00 Uhr

 

Das Thema der Atomwaffen ist seit den 1950er-Jahren nicht aus der Öffentlichkeit wegzudenken. Neue Wirkungskraft erlangte es im Laufe der Präsidentschaft von Donald Trump, nicht zuletzt durch die Auflösung des nuklearen Iran-Deals und dem angekündigten Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Vertrag über die Mittelstreckenraketen (INF). Der Diskurs gewinnt auch in Deutschland an Brisanz – insbesondere, wenn es um die Frage nach dem Bedarf von deutschen Atomwaffen geht. Gerade in Hinblick auf strategische Autonomie unter Berücksichtigung der sinkenden Bereitschaft Amerikas sich für europäische Sicherheitsinteressen einzusetzen und Frankreichs national ausgelegter Atomwaffenstrategie. Der Erhalt der Nuklearen Teilhabe Deutschlands führte zuletzt zu umfassenden Problemen bei der Anschaffung eines neuen Kampfjets für die Bundeswehr und befeuert parteiliche Interessenskonflikte. Werner Sonne, langjähriger ARD-Korrespondent und Autor, wird sich in dem Seminar "Deutsche Außenpolitik und strategischer Wandel" der Frage nach dem Deutschen Bedarf für Atomwaffen annehmen.

06. Juli 2020 | Drehscheibe NRW. Das Transitland im Zentrum der Weltpolitik

2020-07-06_Poster - Drehscheibe NRW.pngPodiumsdiskussion am 06. Juli 2020 18:00 bis 19:00 Uhr

Online Veranstaltung (Zoom)

Brigadegeneral Torsten Gersdorf
Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen

Dr. Mark Speich
Staatssekretär für Bundes- und Europangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Christian Gruß
Vorstand Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG

Dr. Claudia Major
Forschungsgruppenleiterin Sicherheitspolitik der SWP

 

Seit Ende des Kalten Krieges ist Deutschland vom einstigen "Frontstaat" zur neuen "Macht in der Mitte" Europas avanciert. In seinem Herzen nimmt das bevölkerungsreichste und wirtschaftsstärkste Land NRW eine strategische Schlüsselfunktion ein. Wie in einen Flaschenhals verdichten sich hier die Verkehrsströme aus Ost und West und rücken das Transitland ins Zentrum der Weltpolitik. Die geopolitische Mittellage von Nordrhein-Westfalen nehmen wir zum Anlass, um mit hochrangigen Experten/innen ins Gespräch zu kommen über die daraus resultierende logistische Verantwortung für Europa. Sind unsere Straßen breit, die Tunnel hoch und die Brücken tragfähig genug? Wie können physische, verfahrenstechnische und rechtliche Hindernisse auf dem Weg zu einem „militärischen Schengen“ abgebaut werden? Wo entstehen Synergieeffekte beim Ausbau von zivil-militärischen Dual-Use-Projekten? Wie lassen sich die Erwartungen unserer Bündnispartner an die Handlungsfähigkeit als Host Nation vereinbaren mit lokalen Bürgerinitiativen, die gegen den Schienenausbau vor ihrer Haustür aufbegehren? Und schließlich: Was genießt Vorrang, wenn im größten europäischen Binnenhafen in Duisburg militärisches Equipment aus den USA auf Unterhaltungselektronik aus China trifft?

28. Mai 2020 | Peaceful use of technology in Space - Debating European Space Strategy

Poster -Worden(2).pngLecture and discussion on 28.05.2020

with Prof. Dr. Pete Worden
Former NASA Ames Research Center Director


***Veranstaltung COVID-19-bedingt abgesagt***

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Mai 2020 | Quelle stratégie (européenne) face à l'explosion des cybermenaces? (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

2020-05-13_Poster - Dognin & Gergorin.pngVortrag und Podiumsdiskussion am 13.05.2020, 18:00 Uhr

im Livestream der Bundeszentrale für Politische Bildung

Dr. Leo Isaac-Dognin
Senior Consultant bei Capgemini

Dr. Jean-Louis Gergorin
Ehemaliger franz. Diplomat


***Veranstaltung im Live-Stream***

Léo Isaac-Dognin und Jean-Louis Gergorin vertreten in ihrem neuen Buch "Cyber. La guerre permanente" die These, dass die militärische Nutzung des Cyberspace nichts weniger als eine strategische Revolution darstellt. Sie verändere die Machtbalance dadurch, dass nun auch (finanz-)schwache Akteure mit neuartigen "Waffen" ausgestattet sind, die im Vergleich zu einem Flugzeugträger günstig, effektiv und gewaltfrei eingesetzt werden können. Daher gehöre das Cyberspace zu den "Gebieten", aus denen in Zukunft die meisten Bedrohungen für die Stabilität unserer Demokratien und den Weltfrieden ausgehen könnten. Das Plädoyer: Die Europäische Union müsse dringend in strategische Vorausschau "investieren" und über Handlungsoptionen nachdenken. Wir könnte aber eine Strategie aussehen, die auf diese Bedrohungen angemessen reagiert? Der Vortrag und die von Prof. Schlie moderierte Diskussion werden diesen Aspekten nachgehen.

Die Veranstaltung fand als Livestream statt und konnte unter www.bpb.de/cyberbedrohung-cybermenace, sowie auf Facebook, Twitter und Youtube verfolgt werden.

Die Veranstaltungssprache am 13. Mai 2020 war Französisch.

Die übersetzte Version der Veranstaltung auf Deutsch wurde am 14. Mai 2020 um 18 Uhr auf Facebook gestreamt.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem AmerikaHaus NRW e.V. und der Konrad-Adenauer-Stiftung statt.

25. Februar 2020 | Resolving the disputes in the South China Sea

Poster HaytonLecture with

Dr. Bill Hayton
Chatham House & BBC

The contemporary disputes in the South China Sea are commonly regarded as intractable and irresolvable. This presentation will argue the opposite. It will show that it is not necessary to understand the entire history of the South China Sea to reach a judgement on the overlapping claims. What is required is an examination of the evidence put forward by the contesting claimants. Nationalistic claims to large groups of features can be tested by disaggregating them and seeking evidence for actual occupation of specific features. This opens a way forward based upon compromise and the recognition of the status quo.


This event took place in cooperation with the AmerikaHaus Nordrhein-Westfahlen e.V.


 

 

 

 

12. Februar 2020 | The Geopolitical Implications of Climate Change

Poster ChellaneyLecture and panel discussion with

Professor Brahma Chellaney
Center for Policy Research in New Delhi

Climate Change and Geopolitics: Human activities are contributing to hydroclimate changes, including greater parched conditions. Climate change, for its part, expresses itself through water, including in the form of more frequent storms and hurricanes and accelerated ocean-level rise. The climate-water nexus is at the core of our environmental challenges. Yet the biggest impediment to tackling the challenges is international geopolitics. Without improved global geopolitics, there can be no effective counter against global warming.

This event was kindly supported by the Konrad-Adenauer-Stiftung and took place in cooperation with King's College London and the European Centre for Climate, Energy and Resource Security (EUCERS).

 

 You can watch a recording of the lecture here.

 

 

 

6. Februar 2020 | Komplizierte Nachbarschaft: Wie können Deutschland und Europa zur Stabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens beitragen?

Poster BroseVortrag von

Ekkehard Brose
Botschafter und neuer Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin

Die gezielte Tötung des iranischen Al-Quds-Führers Qasem Soleimani durch die USA im Irak und der Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine durch den Iran hat die Lage in der Region noch einmal verschärft. Die Europäische Union (EU) sucht nach Möglichkeiten, eine eigene Rolle in der Region einzunehmen, während die USA neue Sanktionen gegen den Iran erlassen.

Schonungslos zeigt sich, dass ein transatlantisches Vorgehen in der Region nicht existiert und Uneinigkeit über das weitere Vorgehen herrscht. Wir möchten mit Ihnen über den Beitrag der EU und von Deutschland zur Stabilisierung der Region diskutieren und wie die EU gemeinsame strategische Ansätze für eine Friedenslösung entwickeln kann.

Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Peter Klöckner-Stiftung und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. statt.

 

 Die Aufnahme des Vortrags können Sie sich hier ansehen.

 

 30. Januar 2020 | Cyber Security Slam

Cyber Sec Slam - Poster (Finale Version).pngScience Slam mit mit 6 Kurzvorträgen zum Thema Cyber Security

 

Der Cyber-Raum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2020. Die Hoffnungen, die mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung verbunden werden, sind groß. Ebenso groß ist die Furcht vor Bedrohungen unserer „ans Netz“ gekoppelten Sicherheit. Ransomware, Clickjacking, DDoS-Attacken – die Arten der Angriffe und ihrer Verursacher sind vielfältig. Da das Sicherheitssystem immer gewinnen muss, der Angreifer hingegen nur ein einziges Mal, verlangt erfolgreiche Cyber-Sicherheit die Beteiligung aller.

Ziel unseres Slams war es, in maximal 10-minütigen Vorträgen aktuelle Forschung, Projekte und Erkenntnisse aus dem Bereich der Cyber-Sicherheit auf unterhaltsame Weise vorzustellen. Das Publikum wählte danach den besten Slam des Abends aus! Der Gewinner, Pascua Theus, ging mit einem Preisgeld von 500€ nach Hause.

In Kooperation mit dem Cyber Security Cluster Bonn, der axxessio GmbH und der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

Eine Übersicht der Slammer des Abends finden Sie hier.

Die Aufnahme des Gewinnerslams können Sie sich hier ansehen.

 

28. Januar 2020 | Menschenrechte und Außenpolitik - Ein Weg zwischen Idealismus und Realismus?

Pflüger - Plakat - 300x424Vortrag und Diskussion mit

Prof. Dr. Friedbert Pflüger
Direktor des European Centre of Energy and Resource Security (EUCERS), King's College London

Das Spannungsfeld zwischen (legitimen) ökonomischen Interessen sowie Friedens- und Stabilitätszielen einerseits und menschenrechtlichen Erwägungen andererseits ist immer wieder ein Thema öffentlicher Kontroversen. Die Menschenrechte in China und Hongkong, in Saudi-Arabien, im Iran, in Russland oder in Venezuela stellt die westlichen Staaten immer wieder vor große Herausforderungen. Verändern wirtschaftliche Beziehungen politische Systeme ("Wandel durch Annäherung")? Dürfen wir die Westminster-Demokratie anderen Kulturen einfach „überstülpen"? Ist "stille Diplomatie" unter Umständen wirksamer als menschenrechtliche Fanfaren? Muss deutsche und europäische Außenpolitik in der Welt von heute realpolitischer werden?
Prof Dr. Pflüger versuchte, in diesem Geflecht von Werten und Interessen einige Grundsätze als Leitschnur der deutschen und europäischen Außenpolitik zu formulieren.

Den Vortrag als PDF ansehen.

 

 

15. Januar 2020 | Looking Ahead - Security Governance Challenges in Africa

Diescho_Plakat.jpgLecture and discussion with

Prof. Dr. Dr. Joseph Diescho
Former Managing Director of the Namibia Institute of Public Administration and Management

Africa is a continent in flux. It remains at the crossroads of old and new civilizational dynamics.

Predominantly pre-capitalist, it is also becoming the playground for new economic forces, such as the Chinese thrust on the world stage. With its extraordinary demographic growth, corruption among the post-colonial African elites worsening and faced with the systemic difficulties of governing states whose colonial borders neglect cultural ones, the continent is ripe with potential, but also a fertile breeding ground for further religious and ethnic assertions, conflicts and violent strives.

Security governance in Africa is clearly set to become even more uncertain in the future. At the same time, Africa’s development is a key factor in Europe’s stability as well. Where is this complex, young and rapidly changing continent headed? CASSIS will receive Prof. Dr. Dr. Joseph Diescho to look ahead, illuminate existing terrains of potential conflicts, and anticipate potential future developments.

Read our report of the event here.

 

 

 

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