29. Mai 2024

Dr. Enrico Fels im General-Anzeiger zu russischen Weltraumfähigkeiten Dr. Enrico Fels im General-Anzeiger zu russischen Weltraumfähigkeiten

Im General-Anzeiger gibt Dr. Enrico Fels, Geschäftsführer des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn, seine Einschätzung zu russischen Weltraumfähigkeiten ab und ordnet die aktuelle Debatte um die Störung von GPS-Signalen durch Russland ein. 

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Russland wird vorgeworfen, GPS-Signale zu stören, beispielsweise im Flugverkehr. Aber stimmt das überhaupt? Und wäre dies auch in Bonn und der Region möglich? Experten aus der Region, unter anderem Dr. Enrico Fels, klären auf.

Fels stellt fest: "Offiziell stört Russland die Systeme natürlich nicht. Denn dies ist international verboten". Dennoch würden alle Indikatoren darauf hinweisen, dass die Störungen der GPS-Signale im baltischen und ukrainischen Raum auf Russland zurückzuführen sind. Der Weltraumexperte spricht sich vor diesem Hintergrund zum Schutz dieser Kritischen Infrastruktur, einer Verrechtlichung des Weltraumsektors sowie des Aufbaus eigener Fähigkeiten zur Reudzierung von Abhängigkeiten aus. Das Thema hat laut Fels eine große Bedeutung, denn: "Wir können ganz klar eine Militarisierung des Weltraums feststellen – mit gravierenden Folgen auch für uns auf der Erde."

Zum jüngst erschienen Sammelband "Strategischer Wettbewerb im Weltraum: Politik, Recht, Sicherheit und Wirtschaft im All" (herausgegeben von Antje Nötzold, Enrico Fels, Andrea Rotter, Moritz Brake)

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