02. Dezember 2020

Partnership in Leadership Partnership in Leadership: A New Beginning. Neue Impulse für die transatlantischen Beziehungen

Task Force „Zukunft der transatlantischen Beziehungen”

Abschlussbericht der Task Force „Zukunft der transatlantischen Beziehungen” bei der Henry-Kissinger-Professur für Sicherheits- und Strategieforschung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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Mit dem Antritt von Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten wird Amerika seine Führungsrolle in der Welt neu ausrichten. Damit bietet sich für Europa und Amerika die Möglichkeit, ein neues Kapitel in den transatlantischen Beziehungen aufzuschlagen. Dies eröffnet für Deutschland und für Nordrhein-Westfalen die Chance, neue Ideen einzubringen und ihre Strategien an die sich verändernde Wirklichkeit anzupassen. Die vorhandenen Instrumente der politischen und wirtschaftlichen Gestaltung können überprüft und die Schwerpunkte des Handelns neu definiert werden.

Das globale Gefüge verändert sich gegenwärtig dramatisch. Ein einfaches „weiter so“ würde die transatlantischen Beziehungen politisch und wirtschaftlich in eine Sackgasse führen. In diesem Bewusstsein hat eine bereichsübergreifende, international zusammengesetzte Gruppe von Wissenschaftlern und Praktikern diesseits und jenseits des Atlantiks auf Einladung der Henry-Kissinger-Professur der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn seit Sommer 2020 Gedanken über die künftigen Rahmenbedingungen und die sich daraus ergebenden politischen Gestaltungsspielräume der transatlantischen Beziehungen entwickelt. Die Überlegung, dass die gegenwärtigen geopolitischen Verschiebungen und die zu erwartenden Schwerpunktsetzungen der neuen amerikanischen Administration von den europäischen Verbündeten erhebliche Anstrengungen und neue Akzente erfordern würden, bildete dabei den Ausgangspunkt.

Ein weiterer Schwerpunkt war dem Ziel geschuldet, die Rolle und den Beitrag Nordrhein-Westfalens in einer neu- definierten transatlantischen Partnerschaft zu formulieren. Dazu gehört insbesondere auch die Stärkung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- raums Nordrhein-Westfalen. Leitend war hier der Gedanke, dass in einer sich rasch verändernden Welt Investitionsperspektiven, Wettbewerbsfragen, Schwer- punktsetzungen und wirtschaftspolitische Strategien in noch stärkerem Maße als bisher von Trends abhängen, die im Zusammenhang mit geopolitischen Entwicklungen gedacht werden müssen. Der Bericht skizziert in seinen Schlussempfehlungen den globalpolitischen Rahmen für die künftigen transatlantischen Beziehungen und unter- breitet konkrete Vorschläge für aktuelle und vor allem künftige Schwerpunktthemen des transatlantischen Verhältnisses.

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