Brauchen wir eine Ostpolitik 2.0? Ansichten aus Deutschland und Frankreich (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

26. November 2020, 18.15 Uhr | Zoom

Mit dem Giftanschlag auf Alexej Nawalny und der Unterstützung des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko durch den Kreml, haben die Beziehungen zwischen der EU und Russland einen neuen Tiefstand erreicht. In diesem Kontext stellt sich die schon lange höchst umstrittene Frage nach der passenden Strategie gegenüber W. Putin in noch schärferen Tönen. Die Frage hat weitreichende Implikationen und kann nur vor dem Hintergrund einer sich verändernden US-Außenpolitik sowie einer immer engeren Annäherung Russlands an China gesehen werden.

Können Deutschland und Frankreich einen gemeinsamen Ansatz entwickeln und so die Position der EU gegenüber Russland verbessern, sowohl kurz- als auch langfristig? Ist die Strategie der selektiven Kooperation unter den jetzigen Bedingungen der richtige Weg? Was bleibt 30 Jahre nach Abschluss der Charta von Paris vom Traum einer europäischen Friedensordnung – unter Einschluss Russlands – und eines Kooperationsraums von Vancouver bis Wladiwostok? Darüber haben wir mit unseren deutschen und französischen Experten diskutieren.

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Ablauf

Diskussion mit:

Prof. Dr. Martin Aust,
Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bonn

Dr. Hans-Dieter Heumann,
Botschafter a.D.

Vincent Muller,
Französisches Außenministerium

Cyrille Schott,
Institut National des Hautes Études de la Sécurité et de la Justice

Moderation: Dr. Eva Marlene Hausteiner,
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn


Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Institut français in Bonn. 


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