Die Tiefsee

22. Februar 2022, 18:00 bis 19:30 Uhr, Zoom

Reihe: Raum und Resilienz im 21. Jahrhundert

In der Tiefsee verbirgt sich ein essentieller Teil unserer Kritischen Infrastruktur: Pipelines für die Energieversorgung oder Tiefseekabel, über die heute rund 98 Prozent aller weltweiten Daten übermittelt werden. Im arktischen Raum zeichnet sich ein Ressourcenkonflikt ab, seitdem durch das Abschmelzen der Pole neue Öl-, Gas- und Metallvorkommen einfacher erschlossen werden können. Während die Deutsche Marine derzeit die größte Aufgabenvielfalt ihrer Geschichte mit der kleinsten Flotte seit ihrer Gründung erfüllen soll, schlafen unsere Rivalen nicht: Seit der Indienststellung des Atom-U-Boots „Belgorod“ und der Entwicklung des Torpedos „Poseidon“ verfügt Russland über eine verstärkte Zweitschlagskapazität, die die maritime Sicherheit der Allianz aus der Tiefe bedroht. Auch die Volksrepublik China ist seit vielen Jahren im arktischen Raum aktiv und hat mittlerweile die weltgrößte Marinestreitmacht aufgebaut.


Ablauf

Begrüßung:

Dr. Cedric Bierganns
Referent Sicherheitspolitik und Bundeswehr, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Büro Bundesstadt Bonn

Im Gespräch:

Fregattenkapitän Frédéric Strauch
Kommandeur des 1. Ubootgeschwader, Eckernförde

Dr. Joachim Weber
Senior Visiting Fellow Strategische Vorausschau und Risikoanalyse am CASSIS und Autor des “Handbook on Geopolitics and Security in the Arctic” (2020)

Dr. Antje Nötzold
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Internationale Politik der TU Chemnitz und Expertin für Ressourcenpolitik und Versorgungssicherheit

Franziska Schwarzmann (Moderation)


Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Büro Bundesstadt Bonn der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.


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