In der neuesten Forsa-Umfrage in Nordrhein-Westfalen wird die AfD mit 24 Prozent stärkste Kraft, die CDU liegt mit 22 Prozent knapp dahinter auf Platz Zwei. Für Kronenberg zeigt dies, dass die AfD längst kein Phänomen der ostdeutschen Bundesländer mehr ist, sondern sie bundesweit Fuß fasst. Die Partei profitiere von der wirtschaftlichen Schieflage, der angespannten internationalen Situation, den Strukturproblemen des Ruhrgebiets und einer höchst unbeliebten Bundesregierung unter Unions-Führung. Ministerpräsident Wüst müsse sich im Lichte der Landtagswahlen im April 2027 vom Bund abgrenzen, dürfe dabei aber „nicht so krawallig wie Manuela Schwesig“ auftreten, so Kronenberg. Zugleich müsse Wüst die Erfolge seiner schwarz-grünen Landesregierung in den Vordergrund stellen.
Prof. Dr. Volker Kronenberg im Kölner Stadt-Anzeiger über neue Umfragewerte in Nordrhein-Westfalen Prof. Dr. Volker Kronenberg im Kölner Stadt-Anzeiger über neue Umfragewerte in Nordrhein-Westfalen
In einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers vom 23. September analysiert Prof. Dr. Volker Kronenberg die neuesten Umfrageergebnisse in Nordrhein-Westfalen, in denen die CDU auf den zweiten Platz hinter der AfD zurückfällt.
Prof. Dr. Kronenberg über die neuen Umfrageergebnisse in Nordrhein-Westfalen
© Hendrik Schmitz/dpa
Alle Bilder in Originalgröße herunterladen
Der Abdruck im Zusammenhang mit der Nachricht ist kostenlos, dabei ist der angegebene Bildautor zu nennen.
Lesen sie den gesamten Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers hier.
Prof. Dr. Volker Kronenberg ist Sprecher und Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) sowie Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Bonn.