Prof. Dr. Evelyn Bokler
Senior Fellow
Kontakt
E-Mail: bokler@uni-bonn.de
Twitter: CASSIS_Bonn
Profil
Prof. Dr. Evelyn Bokler forscht im Bereich der vergleichenden Extremismusforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf Islamismus in der MENA-Region und in Deutschland. Zudem befasst sie sich mit den politischen Systemen des Nahen Ostens und Nordafrikas sowie mit Fragen politischer Herrschaft und ihrer Legitimation. Sie ist Mitherausgeberin des bei Kohlhammer erscheinenden Quarterlys WEITERDENKEN sowie des Jahrbuchs Öffentliche Sicherheit im Nomos Verlag.
Vor ihrer Rückkehr in die Wissenschaft im Jahr 2016 war sie seit 2009 für die Deutsche Gesellschaft e. V. tätig, unter anderem als Leiterin der Abteilung „Politik & Gesellschaft“ und stellvertretende Vorstandsbevollmächtigte sowie zuletzt beim Aufbau eines Bildungswerks in Nordrhein-Westfalen.
Bokler studierte Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Neuere Geschichte in München, Heidelberg, Florenz und Bonn und wurde an der Technischen Universität Chemnitz promoviert. 2023 verlieh ihr die Philosophische Fakultät der Universität Bonn die doppelte Venia Legendi für Politikwissenschaft und Islamwissenschaft. Ihre Habilitationsschrift trägt den Titel „Die Diktatur des Islamischen Staates und seine normative Ordnung“.
Forschungsschwerpunkte
Extremismus, v.a. Islamismus | Religion und Politik| Politik und Gesellschaft in der MENA-Region
Ausgewählte Veröffentlichungen
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Die Diktatur des Islamischen Staates und seine normative Grundlage, Nomos Verlag Baden-Baden 2023, 443 Seiten.
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Abul Baraa. Biographisches Porträt, in: U. Backes/E. Jesse/T. Thieme (Hrsg.), Jahrbuch Extremismus & Demokratie 2023, Baden-Baden 2023, S. 191-206.
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Feministischer Dschihadismus. Das Frauenbild im IS-Dschihadismus, in: K. Amirpur/A. El Maaroufie/D. El Omari (Hrsg.), Eine Frage des Geschlechts? Islamisch-theologische Perspektiven für eine gendergerechte islamische Theologie, Baden-Baden 2023, S. 365-386.
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Der totalitäre Staat – das Produkt einer säkularen Religion?. Nomos Verlag Baden-Baden 2009, 455 Seiten.
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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Die Taliban und ihre Fehleinschätzung durch den Westen, in: M. Bartscher/S. Hansen/M. Rohschürmann (Hrsg.), Einsatz in Afghanistan – ein Paradigmenwechsel des Internationalen Krisen- und Konfliktmanagements der Bundesrepublik Deutschland, Baden-Baden 2023, S. 133-149.
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Islamismus an der Macht. Hamas, „Islamischer Staat” und Taliban im Vergleich, in: Eckhard Jesse/Tom Mannewitz (Hrsg.), Extremismusforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, 3. Aufl., Baden-Baden 2026, S. 703-739.
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Zwischen Resilienz, Ressentiment und Radikalisierung – die Verarbeitung von Kränkungswahrnehmungen unter Musliminnen und Muslimen. Eine qualitative Interviewstudie, in: Ö. Ezli/D. Pollack (Hrsg.), Ressentiment unter Muslimen. Eine affektive Grundlage für Radikalisierung?, Campus Verlag, Frankfurt a.M. 2026
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The closed society of IS-Jihadism, in: Ednan Aslan/Kamil Öktem (Hrsg.), When Faith Kills: Understanding Religious Extremism, Wiesbaden 2026, S. 49-62.