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Kommende Veranstaltungen

25. November 2020 | Strategien gegen das Virus - Vernetzte Sicherheit in Corona-Zeiten

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25. November 2020, 17 Uhr 

Webinar über Zoom 

Podiumsdiskussion mit: 

Generaloberstabsarzt Dr. med. Ulrich Baumgärtner
Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und Befehlshaber Kommando Sanitätsdienst, Koblenz

Maike Voss
Projektleiterin „Globale Gesundheit“, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Tobias Kahler
Deutschlandchef der Bill & Melinda Gates Stiftung, Berlin

Dr. Katharina Cramer
CASSIS, Universität Bonn

 

Die Corona-Krise wirkt ebenso als Brandbeschleuniger für alte Konfliktherde als auch Türöffner für neue Handlungsspielräume. Fortan muss dem Thema „Globale Gesundheit“ mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dabei ist ein gesamtstaatlicher Ansatz die beste Waffe gegen das Virus.

Rezepte gegen die Pandemie gibt es viele. Von medizinischen Frühwarnsystemen über den Aufbau einer europäischen Medikamentenreserve bis hin zur Verbesserung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz. Entscheidend ist oftmals eine hohe Einsatzbereitschaft und schnelle Reaktionsfähigkeit. Dies gilt auch für den Sanitätsdienst der Bundeswehr, dessen Ärzte und Ärztinnen in diesen Tagen am Limit arbeiten.

Globale Gesundheitskrisen stellen uns vor wichtige Fragen: Wie hängt die Sicherheit unserer Industrienationen mit der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern zusammen? Was kann die globale Gesundheitspolitik der EU leisten und welche Impulse gehen noch von der deutschen Ratspräsidentschaft aus? Gibt es Länder, von denen wir im Bereich Fürsorge und Pandemiemanagement an Schulen und Pflegeeinrichtungen lernen können?

„Politik heißt, den Zug der Entwicklung zu erkennen und auch danach zu handeln“, war Konrad Adenauer überzeugt. Gemeinsam mit hochrangigen Expertinnen und Experten wollen wir herausfinden, wie zukünftige Pandemien durch vorausschauendes verantwortungsvolles Handeln entschärft werden und was Deutschland dazu beitragen kann.

Die Veranstaltung ist ein Pre-Event des diesjährigen „International Security Forum Bonn". 

Über diese Seite können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. Die Anmeldefrist endet am Dienstag, den 24. November, 10:00 Uhr.

In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung. 

26. November 2020 | Brauchen wir eine Ostpolitik 2.0? Ansichten aus Deutschland und Frankreich (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

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26. November 2020, 18.15 Uhr

Webinar über Zoom 


Diskussion mit: 

Prof. Dr. Martin Aust,
Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bonn

Dr. Hans-Dieter Heumann,
Botschafter a.D.

Vincent Muller,
Französisches Außenministerium 

Cyrille Schott,
Institut National des Hautes Études de la Sécurité et de la Justice

Moderation: Dr. Eva Marlene Hausteiner, 
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn


Mit dem Giftanschlag auf Alexej Nawalny und der Unterstützung des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko durch den Kreml, haben die Beziehungen zwischen der EU und Russland einen neuen Tiefstand erreicht. In diesem Kontext stellt sich die schon lange höchst umstrittene Frage nach der passenden Strategie gegenüber W. Putin in noch schärferen Tönen. Die Frage hat weitreichende Implikationen und kann nur vor dem Hintergrund einer sich verändernden US-Außenpolitik sowie einer immer engeren Annäherung Russlands an China gesehen werden.

Können Deutschland und Frankreich einen gemeinsamen Ansatz entwickeln und so die Position der EU gegenüber Russland verbessern, sowohl kurz- als auch langfristig? Ist die Strategie der selektiven Kooperation unter den jetzigen Bedingungen der richtige Weg? Was bleibt 30 Jahre nach Abschluss der Charta von Paris vom Traum einer europäischen Friedensordnung – unter Einschluss Russlands – und eines Kooperationsraums von Vancouver bis Wladiwostok? Darüber wollen wir am 26.11 mit unseren deutschen und französischen Experten diskutieren.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Anmeldung. 

In Kooperation mit dem Institut français in Bonn.

27. November 2020 | Framing the Future of AI: Policy Dilemmas and Solutions

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27. November 2020, 8.50 - 11.30 Uhr - Veranstaltung in englischer Sprache 

Webinar via Zoom 

 


Session I: Is digital sovereignty a solution? Rethinking global interdependence in AI and critical data infrastructures

Not just since the trade conflict between the USA and China, technological interdependencies were problematized. The debate about technological interdependence has gained new momentum due the Covid-19 pandemic. Public voices increasingly question not only the dependence on foreign supply of medical goods but also the imports of various critical technologies in general. China's political discourse has long emphasized the importance of technological sovereignty in fields like artificial intelligence as a key factor in the country's long-term development. In western countries, calls to strengthen “digital sovereignty” and autonomy are multiplying and are now introduced to the fields of artificial intelligence too. But is the notion of "sovereignty" a practical solution for AI applications? The implications remain unclear. The danger of rising techno-nationalism and harmful societal side effects need careful consideration. The problem of sovereign claims, intensifying geopolitics and the resulting in digital fragmentation shapes the future AI innovations and the platform economy globally. Applying the discourse of sovereignty to the field of AI invites critical reflections both in Europe and Asia about the usefulness and limits of such terminology. This panel aims at inspiring a search for potentially better alternatives to shape technological future that is both inclusive and fair.
 

Session II: The Duality Dilemma of AI Technology
The rapid progress and development of AI is prompting speculation about the applications of AI and their impacts on society. On the one hand, numerous applications in health care, finance, communications, the arts, etc. have brought some of the most effective and dramatic advances for people. On the other hand, the frenzy of AI causes regulatory and ethical issues and could lead to major negative changes in society and liability. Such dual implications of AI applications and impacts has pushed us to balance between transparent and accountable AI and "opaque" AI, between "responsive" AI and "rogue" AI. This duality in the nature of AI brings about enormous challenges for legal systems and continuous debates on the relationship between technology and society. Panelists will discuss the implications and possible remedies to the duality of AI technology.

Find the detailed agenda here.

Registration for the webinar via this link.

01.-05. Dezember 2020 | International Security Forum Bonn 2020

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Informationen zum diesjährigen International Security Forum auf dieser Seite

08. Dezember 2020 | Der Politische Islam - Eine Herausforderung für die Sicherheit in Europa? (Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog")

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08. Dezember 2020, 19 Uhr 

Webinar über Zoom in deutscher und französischer Sprache (Simultanübersetzung)

Impuls:

Mouhanad Khorchide, 
Leiter des Zentrums für Islamische Theologie, Universität Münster

Weiterführende Diskussion gemeinsam mit:

Christine Schirrmacher,
Professorin der Islamwissenschaft, Universität Bonn

Jean-Christophe Auge,
Planungstab des frz. Ministeriums für Europa udn Äußeres

Burkhard Freier,
Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz NRW

Moderation: Andreas Noll,
Deutschlandfunk

 

Angesichts der jüngsten Terroranschläge in Nizza, Wien, Dresden und Paris rückt die Frage nach der vom politischen Islam ausgehenden Gefahr in Europa wieder stärker in den Fokus. Seit den Anschlägen auf Charlie Hebdo sind in Frankreich über 260 Menschen durch Ideologen ermordet, viele Hunderte verletzt worden.

Der französische Präsident Macron stellt fest, dass diese traurige Realität einen Einblick in die Entschlossenheit eines religiösen Extremismus gibt, der nicht nur die Sicherheitslage in Frankreich, sondern auch im restlichen Europa enorm gefährdet. Diese Wahrnehmung wird von vielen Spitzenpolitikern der EU geteilt. Einige Politiker befürworten zudem eine umfassende Reform der Schengen-Regeln, um so das Einsickern von Terroristen und Waffen zu unterbinden.

Was macht den politischen Islam aus? Auf welche Unterstützer kann er innerhalb und außerhalb Europas zählen? Warum besteht in der EU weiterhin ein Flickenteppich bei dem Verbot extremistischer Organisationen? Wie müssen die nationalen und europäischen Strukturen reformiert werden, um mit den Herausforderungen durch den politischen Islam effektiv umzugehen?

Gemeinsam laden die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, das Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) und das Institut français Bonn Sie ein, mehr zum Themenkomplex politischer Islam und europäischer Sicherheit zu erfahren.

Die Veranstaltung findet per Zoom statt, über diesen Link können Sie sich anmelden.

In Kooperation mit dem Institut francais Bonn und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

15. Dezember 2020 | The Geopolitics of Water 

The Geopolitics of Water-5.png15. Dezember 2020, 12-14 Uhr - Veranstaltung in englischer Sprache

Online via Zoom 

Mit: 

Ursula Heinen-Esser,
Minister for the Environment and Agriculture of NRW

Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch,
Rector, University of Bonn (tbc)

Prof. Dr. Brahma Chellaney,
Center for Policy Research (New Delhi)

Jürgen Trittin,
Member of the German Parliament and the Committee on Foreign Affairs

Moderation: Prof. Dr. Friedbert Pflüger, 
CASSIS

 

Climate change has become a threat multiplier that is exacerbating existing conflicts and is contributing to a shift in the global geopolitical landscape. With aridity due to climate change on the rise in many regions of the world, water is becoming of key importance. In regions where water is scarce and populations are growing, one of the greatest challenges will be to solve the current or coming water crises. Regions in Africa, South and Central Asia, South America and even Europe are increasingly feeling the impacts of water scarcity, be it for human consumption, in the agricultural sector or facing the complex water-energy-nexus challenge.

In countries already overflowing with political and ethnic tensions, or under significant economic strain, geopolitical issues are firmly linked to water usage and availability. Regions endowed with water abundance, on the other hand, are increasingly “weaponizing” their water resources for geopolitical ends. Who benefits, who stands to lose? What measures can be undertaken by various actors to reduce risks or exploit opportunities? What scenarios are likely over the mid to long-term?

This roundtable will tackle these and other questions and will take a closer look at the geopolitical issues arising from water scarcity or abundance. It will provide participants with the opportunity to discuss with experts and gain insights on security, economic and other risks, but also opportunities, associated with changing water patterns and the strategies as well as adaptation and mitigation measures that are being considered by countries and other actors across the globe.

Registration via this link. 

 

 

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