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Kommende Veranstaltungen

24./25. September | Dialog für Strategische Vorausschau und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Dialogveranstaltung am 24./25. September 2020, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

**Nur für geladene Gäste**

Mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

„Was kommt auf uns zu und wie bereiten wir uns darauf vor?“

Ziel der Veranstaltung ist es, die sich verändernden Rahmenbedingungen nationaler und internationaler Sicherheitspolitik zu erfassen, die Anforderungen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an die strategische Vorausschau zu diskutieren und Vorschläge zu entwickeln, wie eine sich an den vorhandenen Bedingungen orientierte strategische Vorausschau aussehen kann. Die Zusammenkunft dient darüber hinaus der Identifizierung von zukunftsgerichteten Themen, von denen in den nächsten Jahren Impulse für die transatlantischen Beziehungen ausgehen können.

 

 

 

 

 

29. September 2020 | Innovationstreiber Bundeswehr

Poster Innovationstreiber Bundeswehr.pngPodiumsdiskussion 17:30 bis 18:30 Uhr

Online-Veranstaltung (Zoom)

Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur der Einsatzflottille 1 und Direktor des COECSW der NATO in Kiel

Sven Weizenegger, Leiter des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr

Thomas Jarzombek, MdB (CDU), Beauftragter des BMWi für Digitale Wirtschaft
und Start-Ups

Andreas Dunsch, Geschäftsführer FlyNex

Franziska Schwarzmann, Moderation


Die Konflikte der Zukunft werden vor allem im Cyberspace ausgetragen. Auf diesem schnelllebigen digitalen Gefechtsfeld kann die Innovationsgeschwindigkeit den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen. Längst genießt die Gründung sogenannter „militärischer Innovationseinheiten“ deshalb weltweit Konjunktur. Angeführt von der „Startup-Nation“ Israel, die im Bereich der Cybersicherheit weltweit führend ist, antworten immer mehr Streitkräfte mit innovativen Methoden auf spezifische Sicherheitsbedrohungen. 
Auch die Bundeswehr setzt auf einen Kulturwandel hin zu mehr Innovationsbereitschaft und unternehmerischem Denken. 

Schon heute möchten die wir Antworten auf die strategischen Herausforderungen von Morgen finden. Deshalb erörtern wir gemeinsam mit hochrangigen Experten/innen, was die Bundeswehr leisten kann im Spannungsfeld zwischen Gründerszene, Wissenschaft und Gesellschaft. Wie können Entwicklungshemmnisse in der Verteidigungsbranche überwunden und Innovationszyklen verkürzt werden? Wie lassen sich hierarchische Befehlsstrukturen und unternehmerischer Freiraum miteinander vereinen? Wie vertragen sich der erhöhte Sicherheitsbedarf und die gebotene Diskretion im militärischen Beschaffungswesen mit dem offenen und partnerschaftlichen Ansatz der „sharing economy“? Und schließlich: Wie wirken sich digitale Innovationen in den Streitkräften und in der Gesellschaft aus und wo sind der Bundeswehr Grenzen gesetzt? Dabei wollen wir stets mitbedenken, dass – egal ob Internet, Digitalfotografie oder das Ortungssystem GPS – die Streitkräfte schon immer auch Vorreiter und Treiber des zivilen Fortschritts waren.

Die Anmeldung erfolgt über die Website der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Einwahldaten zum Zoom-Webinar erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.

In Kooperation mit dem Cyber Security Cluster Bonn e.V., der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

30. September 2020 | Debate the Debate 1 (Cleveland, OH)

8. Oktober 2020 | Europäische Sicherheit neu denken. Strategische Sicherheit in einer multipolaren Welt (Reihe „Deutsch-Französischer Strategischer Dialog)

Poster Europäische Sicherheit neu.png8. Oktober 2020, 18:30 Uhr, Webinar (Zoom)

**Link zur Anmeldung folgt**

Diskussion mit:

Dr. Claire Demesmay, Leiterin des Frankreich-Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Kpt Lars Schürmann, Europäischer Auswärtiger Dienst (EAD)

Adm aD Manfred Nielson, ehem. Deputy Supreme Allied Commander Transformation (NATO)

Moderation: Prof. Dr. Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor und Direktor des CASSIS

Europas Außen- und Sicherheitspolitik steht vor ganz neuen Herausforderungen – darüber herrscht auf dem europäischen Kontinent große Einigkeit. Über Schwerpunkte, Einzeldiagnosen und konkrete Maßnahmen sind sich insbesondere Berlin und Paris jedoch häufig nicht einig. Während Frankreich seit längerem auch (aber nicht ausschließlich) auf die dringende Notwendigkeit größerer strategischer Autonomie verweist, betont Deutschland vor allem, dass Europas Verteidigung vorrangig tief in die NATO als transatlantischem Verteidigungsbündnis eingebettet sein sollte. Eine gemeinsame Strategie zur Auflösung dieses Spannungsverhältnisses gibt es bisher nicht.

Dennoch: Die Zusammenarbeit dieser beiden zentralen Staaten der EU ist von entscheidender Bedeutung für Europas Rolle in der Welt und steht in beiden Ländern nach wie vor klar im Fokus, wie der Aachener Vertrag von 2019 erst wieder verdeutlicht hat. Welche Antworten kann die deutsch-französische Beziehung auf Fragen europäischer Sicherheit bieten? Wie könnte eine gemeinsame außenpolitische Vision für Europa aussehen?

Auftaktveranstaltung der Reihe "Deutsch-Französischer Strategischer Dialog" des Institut francais Bonn und des CASSIS, dieses Mal in Kooperation mit dem AmerikaHaus e.V. NRW und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

15. Oktober 2020 | Deutsch-Französischer Strategischer Gesprächskreis – 1. Sitzung: Sicherheitspolitik – Bestandsaufnahme und Perspektiven

Konstituierende Sitzung des Gesprächskreises mit anschließendem Abendessen am 15. Oktober 2020, 17 – 22 Uhr


Festsaal, Hauptgebäude der Universität Bonn
(Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn)

**Nur für geladene Gäste**
 

Teaser: Der deutsch-französische strategische Gesprächskreis setzt sich vor dem Hintergrund der vielfältigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen zwischen Deutschland und Frankreich zum Ziel, Experten aus Wissenschaft und Praxis beider Länder zu Fragen der Strategie und der Sicherheitspolitik in Bonn und Paris zusammenzubringen. Durch den gemeinsamen Dialog soll das Verständnis für die Position des jeweils anderen vertieft, bestehende Defizite überwunden, das gegenseitige Vertrauen gestärkt und kulturelle Hemmnisse überwunden werden, um auf diese Weise ein gemeinsames strategisches Vorgehen und die Identifikation vorausschauender, zukunftsgerichteter Vorhaben zu vollziehen.
Der Gesprächskreis tagt dreimal jährlich und beabsichtigt, bis zum Herbst 2021 operative Vorschläge zur künftigen Gestaltung der deutsch-französischen Beziehungen vorzulegen. Die Beschreibung der Rahmenbedingungen, der sicherheitspolitischen Zielsetzungen, der Rolle von Streitkräften und, darauf aufbauend, ein gemeinsamer strategischer Ansatz könnten auf diese Weise auch zu Vorüberlegungen zu einem gemeinsamen deutsch-französischen Weißbuch zur Sicherheitspolitik begriffen werden. 

23. Oktober 2020 | Debate the Debate 3 (Nashville, TN)

27. Oktober 2020 | Freiheit, Frieden, Sicherheit und Entwicklung: Die Vereinten Nationen zwischen Anspruch und Wirklichkeit

27. Oktober 2020, 18:30 Uhr, Maxhaus, Schulstr. 11, 40123 Düsseldorf

Diskussion mit:

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)

Prof. Dr. Conrad Schetter, Direktor des Bonn International Center for Conversion (BICC)

Prof. Dr. Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor und Direktor des CASSIS

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW

2020 bestehen die Vereinten Nationen 75 Jahre. Gegründet vor dem Hintergrund der Kata-strophe des Zweiten Weltkrieges umfasst der Auftrag der Vereinten Nationen nichts Geringeres als die Wahrung des Weltfriedens sowie die Förderung von Völkerverständigung bei Wohlstandssicherung in einer freiheitlich organisierten Weltgesellschaft.

Diese Veranstaltung will eine politische Standortbestimmung der Rolle der Vereinten Nationen in Bezug auf die Themenfelder Frieden, Sicherheit und Entwicklung vornehmen – auch anhand gegenwärtiger Herausforderungen wie Gewaltkonflikten im Mittleren Osten, am Horn von Afrika und in der Sahel, globalen Fluchtbewegungen, der Ausbreitung von Epidemien und dem Ringen um eine neue Klimapolitik.

In Kooperation mit der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, den Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und dem Bonn International Center for Conversion.

29. Oktober 2020 | Die Schicksalswahl am 3. November - Der Weltmachtanspruch der USA und die Zukunft der transatlantischen Allianz

03. November 2020 | Lange Nacht der US-Wahlen

26. November 2020 | Ostpolitik 2.0?

02.-04. Dezember 2020 | International Security Forum Bonn 2020

 

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