Der Klimawandel als sicherheits- und entwicklungspolitisches Problem

15. Juni 2022 | 16:00 - 17:30 Uhr | Webinar via Zoom

Dialogreihe: „Sicherheits- und entwicklungspolitische Konsequenzen des Klimawandels in Afrika"

Die Folgen des Klimawandels geraten immer mehr in den Fokus nicht nur der entwicklungs-, sondern auch der sicherheitspolitischen Forschung. Insbesondere in Afrika besteht in Ländern mit niedriger Wirtschaftsleistung, hoher Bevölkerungsdichte und schwachen Governance-Strukturen eine besondere Gefahrenlage. Bestimmte Ereignisketten lassen sich in dieser Region immer wieder beobachten: eine durch Extremwettereignisse wie Dürren und Hitzewellen ausgelöste Wasserknappheit wirkt sich auf die Nahrungsversorgung der Bevölkerung aus, wodurch gesellschaftliche Systeme instabiler werden. Dies führt zum Anstieg eines Risikos der Verschärfung bestehender Konflikte und der Entstehung von Fluchtbewegungen, die sich in einer globalisierten Welt auch auf die Sicherheit Europas auswirken können.
Wo liegen die größten Gefährdungspotentiale für die Menschen vor Ort und wie sehen die Handlungsmöglichkeiten der Politik aus? Diese Fragen werden im ersten Teil der Dialogreihe „Sicherheitspolitische- und entwicklungspolitische Konsequenzen des Klimawandels in Afrika“ beantwortet.


Ablauf

Begrüßung:

Dr. Enrico Fels

Geschäftsführer des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies; Universität Bonn

 

Impulsvorträge und anschließende Diskussion:

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB (tbc)

Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages; Vorsitzende der FDP Düsseldorf

Dr. Melanie Meitzel

Bundesministerium der Verteidigung

Dr. Maria Ayuk

Bonn SDG Fellow des CASSIS

Prof. Dr. Detlef Müller-Mahn

Forschungsleiter von „Green Futures" am Collaborative Research Center 228; Geographisches Institut; Universität Bonn

Prof. Dr. Jürgen Scheffran

Leiter der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit am Zentrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit; Universität Hamburg

 

Moderation:

Iris Müller

Referentin des Landesbüros NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Q&A


Weitere Informationen

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.


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