Kommende Veranstaltungen

The Consequences of Digitalising Collective Memory in China

Aufbauend auf ihrem wegweisenden Band untersucht diese Sitzung, wie sich die Politik des Gedenkens im zeitgenössischen China durch rasant fortschreitende digitale Technologien verändert. Unter Bezugnahme auf das im Buch entwickelte Konzept des „kuratierenden Staates“ wird erörtert, wie die Digitalisierung nichtstaatlichen Akteuren ermöglicht, alternative Narrative zu bewahren und offizielle Geschichtsdarstellungen herauszufordern, während sie gleichzeitig dem Partei-Staat neue Instrumente an die Hand gibt, um Gedächtnis-Diskurse zu verstärken, zu steuern und zu kontrollieren. Die Diskussion reflektiert dieses paradoxe Spannungsfeld und analysiert das Zusammenspiel von Technologie, Macht und Gedächtniskuration in Chinas sich wandelnder soziotechnischer Landschaft, in der die Vergangenheit fortlaufend neu interpretiert, umstritten und zensiert wird.
Zeit
Donnerstag, 19.02.26 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstaltungsformat
Event
Themengebiet
China, Technologie
Referierende
Dr. Maximilian Meyer, Frederik Schmitz, Vivien Markert und Dr. Sandra Gilgan
Zielgruppen

Studierende

Wissenschaftler*innen

Alle Interessierten

Sprachen
Englisch
Ort
Poststraße 26, 53111 Bonn oder via ZOOM
Reservierung
nicht erforderlich
Veranstalter
GHL
Kontakt
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