19. Februar 2026

Dr. Joachim Weber bei n-tv über die Militärübung des Irans in der Straße von Hormuz Dr. Joachim Weber bei n-tv über die Militärübung des Irans in der Straße von Hormuz

Dr. Joachim Weber war am 19. Februar zu Gast bei n-tv und analysierte die gegenseitigen Drohgebärden zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Langsam sei der Punkt überschritten, wo es sich um eine reine Drohung handle, so Dr. Joachim Weber.

Dr. Joachim Weber bei n-tv
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Die Sperrung der Straße von Hormuz für eine Militärübung mit Russland seien eine Drohgebärde, wie man sie bereits seit 25 Jahren beobachte, so Dr. Joachim Weber. Russlands Möglichkeiten seien durch den Krieg in der Ukraine zwar begrenzt, man sollte jedoch nicht den Fehler machen und davon ausgehen, dass Russland handlungsunfähig sei.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen komme sei hoch. Man habe mittlerweile den Punkt überschritten, wo die Sammlung von militärischen Wirkmitteln ausschließlich als Drohung zu interpretieren seien. Dr. Joachim Weber sieht im Verhalten der USA eine „westliche Hybris“. Man glaube mit Gewalt ein Einlenken erzwingen zu können. Dies sei ein Irrglaube, welcher sich in der Vergangenheit mehrfach bestätigt habe. Zwar lasse sich ein Regime stürzen, die Bevölkerung lasse man jedoch häufig im Bürgerkrieg zurück. Eine Vision, was danach komme, suche man vergeblich. 

Das gesamte Interview mit Dr. Joachim Weber sehen Sie hier.

Dr. Joachim Weber ist Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies.

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