Um dies zu ändern, schlägt Dr. Iulian Romanyshyn vor, dass europäische Staaten Truppen in die Ukraine entsenden. Diese würden Routineaufgaben wie die Überwachung der belarussischen Grenzen oder von kritischer Infrastruktur übernehmen und somit die ukrainische Armee entlasten. Zusätzlich würde die Präsenz europäischer Truppen die Ausbildung vereinfachen.
Dr. Iulian Romanyshyn befürwortet diese Strategie trotz russischer Warnungen. Dies begründet er damit, dass Russland bereits mehrere rote Linien gesetzt habe, deren Überschreitung jedoch stets ohne Konsequenzen blieb. Zudem überwiege der Vorteil, den Europa aus diesem Schritt ziehen könne: Man würde die Blockadehaltung des Kremls in Bezug auf Sicherheitsgarantien brechen und selbst Bewegung in die Verhandlungen bringen. Europa könnte sich also aus eigener Kraft von der Seitenlinie lösen, so die abschließende Analyse.