Der Beitrag analysiert die schwere Krise der CDU nach ihrem historischen Einbruch bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und sieht darin den Kulminationspunkt einer längerfristigen personellen und inhaltlichen Entwicklung. Die Partei habe in den vergangenen Jahren inhaltliche Debatten vernachlässigt und müsse sich angesichts der Stärke der AfD grundlegend mit ihrer künftigen Mehrheits- und Führungsfähigkeit auseinandersetzen. Zugleich beschreibt Schlie die schwierigen politischen Rahmenbedingungen für Friedrich Merz, dessen Handlungsspielräume durch die Große Koalition, ausbleibende Reformen und die wachsende Unzufriedenheit der Wähler begrenzt seien. Die innerparteilichen Konflikte in Sachsen-Anhalt sowie die bevorstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin könnten die Debatte über Kurs und Personal der CDU weiter verschärfen. Für Merz werde es daher entscheidend sein, als Parteivorsitzender einen inhaltlichen und personellen Kurswechsel einzuleiten, um den weiteren Niedergang der CDU zu verhindern.
CDU im freien Fall: Merz verliert die Kontrolle Die große Merz-Rochade: Wer nicht ins System passt, muss gehen
Merz baut Regierung und Fraktion nach seinem Willen um. Vertraute steigen auf, Schwergewichte müssen gehen. Doch der Befreiungsschlag birgt neue Risiken.
Prof. Dr. Ulrich Schlie schrieb bei TRT World am 12. September 2026 einen Beitrag über die schwere Krise der CDU nach der deutlichen Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt.
CDU im freien Fall: Merz verliert die Kontrolle
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Den Beitrag von Prof. Dr. Ulrich Schlie finden Sie hier.
Prof. Dr. Ulrich Schlie ist Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).