Ziel Putins sei es, sich in Peking Rückendeckung für die Fortführung seines Krieges gegen die Ukraine zu sichern. Darüber hinaus habe der russische Präsident der US-Regierung angeboten, die militärische Unterstützung des Iran einzustellen; im Gegenzug sollten die USA ihre Hilfen für die Ukraine aufgeben. Die beiden Konflikte seien also miteinander verbunden, was auch die NATO stärker berücksichtigen solle.
Gleichzeitig zeige Putins Besuch die enge Partnerschaft mit China sowie die gemeinsame geopolitische Ausrichtung beider Staaten. Dennoch sei Russland insbesondere mit Blick auf die Wirtschaft mittlerweile zum Juniorpartner Pekings geworden.
Vor allem die öffentliche Betonung der Taiwan-Frage durch die chinesische Führung sowie die Zurückhaltung bei US-Waffenlieferungen seien Indizien für ein mögliches Umdenken der US-Regierung und mehr Unsicherheit mit Blick auf die Militärbündnisse der Vereinigten Staaten.