28. Mai 2026

Exploring Shenzhen’s state gig economy: The ‘eyes and ears’ of China’s smart state Exploring Shenzhen’s state gig economy: The ‘eyes and ears’ of China’s smart state

Chinas Agenda für intelligente Regierungsführung wird oft als nahtlose Quantifizierung und Automatisierung zentraler staatlicher Funktionen durch KI, Sensoren und integrierte Plattformen dargestellt. Am Beispiel der „Grid Governance“ in Shenzhen zeigen wir, dass die Arbeit an vorderster Front nach wie vor arbeitsintensiv ist und unter Personalmangel leidet. 

Exploring Shenzhen’s state gig economy: The ‘eyes and ears’ of China’s smart state
Exploring Shenzhen’s state gig economy: The ‘eyes and ears’ of China’s smart state © China Information
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Wir entwickeln das Konzept der staatlichen Gig-Economy, um dieses verborgene Rückgrat des lokalen „Smart State“ zu erklären: ein Arbeitsregime im öffentlichen Sektor, in dem plattformbasierte Aufgabenvergabe und eine auf Leistungskennzahlen ausgerichtete Rechenschaftspflicht eine hochfrequente „Produktion von Lesbarkeit“ auf Straßenebene institutionalisieren. Die staatliche Gig-Economy verbindet Aufgabengranularität und digitale Verteilung, befristete Vertragsverhältnisse, Leistungsmessung und direkte Integration in Governance-Ziele. Indem wir das Arbeitsregime in den Vordergrund stellen, das „Smartness“ operationalisiert, zeigen wir, dass digitaler Autoritarismus ebenso sehr von gesteuertem menschlichem Input abhängt wie von Sensoren und Code.

Prof. Dr. Maximilian Mayer
Junior-Professor for International Relations and Global Politics of Technology
Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) 
Universität Bonn
Tel. +49 (0)228/73 5640
E-Mail: maximilian.mayer@uni-bonn.de 

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