24. August 2026

Dr. Moritz Brake zur Zukunft der Straße von Hormuz Dr. Moritz Brake zur Zukunft der Straße von Hormuz

Dr. Moritz Brake analysiert in einem Artikel des Tagesspiegels die aktuellen militärischen und politischen Entwicklungen im Iran-Krieg, insbesondere den Status der Straße von Hormuz, die der Iran weiterhin als geschlossen deklariert. 

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Im Tagesspiegel äußert sich Moritz Brake hinsichtlich verschiedener Szenarien zur Zukunft des Handelsweges in der Straße von Hormuz. Brake hält es für ausgeschlossen, dass die USA die Straße von Hormuz per Erklärung zu eigenem Territorium machen könnten. Zwar könnten die USA erhebliche militärische Macht in der Region aufbauen und dadurch Einfluss gewinnen, doch selbst dies biete keine absolute Sicherheit. Solange der Iran glaubhaft mit Minen, Drohnen, Raketen oder Angriffen auf Handelsschiffe drohen könne, bleibe für Kapitäne, Reedereien und Versicherer ein unkalkulierbares Risiko bestehen. Eine Einigung, die dem Iran dauerhafte Kontroll-, Gebühren- oder Vetorechte einräumt, wäre seiner Ansicht ebenfalls nach langfristige Lösung, sondern lediglich eine Vertagung des Problems. Er sehe kurzfristig keinen Weg zurück zum Vorkriegszustand, da bereits mehrfach Signale der Öffnung – etwa von iranischen Unterhändlern – von den Revolutionsgarden wieder zunichtegemacht worden seien, unter anderem durch erneute Angriffe auf Schiffe.

Den vollständigen Artikel des Tagesspiegels finden sie hier: 

Dr. Moritz Brake ist Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).

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