Nach den jüngsten Sabotageakten an Umspannwerken in Brandenburg und in der Nähe von Köln wird dem Schutz der kritischen Infrastruktur wieder höhere Beachtung beigemessen. Es sehe so aus, als handele es sich bei dem Täter tatsächlich um einen Einzeltäter, so Umbach. Er betonte aber auch, dass weiterhin eine Gefahr russischer hybrider Angriffe bestehe, auch über sogenannte "Wegwerfagenten".
Dr. Frank Umbach erklärte ebenso, warum eine stabile Energieversorgung so wichtig für die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Gesellschaft ist. Ein Ausfall eines Umspannwerks kann regional kaskadenartige Auswirkungen auf die gesamte kritische Infrastruktur haben, beispielsweise auch auf die Wasser- und Lebensmittelversorgung, so Umbach. Auch die Gefahr von Cyberangriffen, die neben der Stromversorgung die zweite unerlässliche Grundlage für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur sei, sei keinesfalls zu unterschätzen.