24. Februar 2026

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder zu den jüngsten Entwicklungen in der Ukraine Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder zu den jüngsten Entwicklungen in der Ukraine

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder war am 24. Februar zu Gast bei n-tv. Anlässlich des vierten Jahrestags des Ukraine-Krieges ordnete er aktuelle Entwicklungen in den Verhandlungen und an der Frontlinie ein.

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder zu Gast bei n-tv
Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder zu Gast bei n-tv © n-tv
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Die Verhandlungen seien aktuell in einer schwierigen Phase, da die Ukraine zwar grundsätzlich bereit wäre, die aktuelle Frontlinie als Ausgangspunkt für einen Waffenstillstand zu akzeptieren, Russland jedoch die Abtretung weiterer Gebiete als Forderung anführe. Dies könne und wolle die Ukraine nicht akzeptieren.

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder hält den Einsatz von europäischen Truppen in der Ukraine für äußerst unwahrscheinlich. Vor knapp einem Jahr sei der Vorschlag aufgekommen und habe seitdem kaum Fortschritte gemacht. Europa sei nicht bereit, einen Waffenstillstand durchzusetzen. Allenfalls würde man einen bestehenden Waffenstillstand absichern, dies sei jedoch ebenfalls nicht in Sicht.

Mit Blick auf die Finanzierung des ukrainischen Abwehrkampfes sieht Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder weniger ein Problem in der Höhe der finanziellen Mittel als vielmehr in deren Verausgabung. Ziel müsse es sein, mehr Aufträge an Start-ups zu vergeben, welche schnellere Entwicklungszeiten und mehr Flexibilität bieten würden. Große Rüstungsunternehmen seien oftmals zu langsam.

Das ganze Interview mit Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder sehen Sie hier.

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder ist Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).

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