13. Mai 2026

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview with phoenix vor Ort zur Militärparade in Moskau Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview with phoenix vor Ort zur Militärparade in Moskau

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder war am 09. Mai  bei phoenix vor Ort zu Gast, um über die Militärparade in Moskau und Putins Rede zu sprechen. 

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview mit phoenix vor Ort
Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview mit phoenix vor Ort © phoenix
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Die Rede Putins sei sehr viel kürzer als in den vergangenen Jahren gewesen. Putins Hauptappell sei dabei an die russische Bevölkerung zu Hause gerichtet, die ihren Beitrag zum Sieg in der Ukraine leisten solle und dafür auch Einbußen hinnehmen müsse. Die Angriffe in der Ukraine habe Putin dabei nur kurz erwähnt.

Mit Blick auf die Geschichte sei bemerkenswert, dass aus Putins Sicht der Zweite Weltkrieg erst mit dem Angriff Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion im Jahr 1941 begonnen habe. Damit seien die ersten beiden Kriegsjahre und damit auch die russischen Angriffe auf Finnland und Polen kein Teil der russischen Historiographie. Auch sehe sich Russland mittlerweile als alleinigen Bezwinger des Dritten Reiches. Die Leistungen der Alliierten habe Putin – anders als in den Jahren zuvor – ausgeklammert.

Das ganze Interview mit Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder sehen Sie hier.

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder ist Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).

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