Der geopolitische Konflikt um Strategische Mineralien: Chinas Werk, Trumps Beitrag und Europas Spielraum
13. April 2026 | Volkhochschule Bonn, Mühlheimerplatz 1, 53111 Bonn oder via ZOOM
Hybridveranstaltung
Im Rahmen des bilateralen Handels- und Zollkonflikts zwischen den USA und der VR China hat Peking im April 2025 den Export von Kritischen Rohstoffen, insbesondere Seltenen Erden, gestoppt und diesen von einem neuen Genehmigungsprozess sowie politischen Auflagen abhängig gemacht. Während China in Richtung USA die Lieferung Seltener Erden zumindest für ein Jahr wieder aufgenommen hat, gilt dies nicht automatisch für die EU, die weiterhin mit Peking verhandeln muss. Die Auflagen Chinas für europäische Unternehmen zur Wiederaufnahme der Rohstoff-Lieferungen sind jedoch eine Bedrohung sowohl für die europäische Zivilwirtschaft als auch die künftige Verteidigungsfähigkeit Europas. Gleichzeitig sind dieser Rohstoffkonflikt und die existentielle Importabhängigkeit von China nicht wirklich neu, sondern Politik und Wirtschaft müssen sich den Vorwurf einer Schlafmützigkeit, strategischer Fehlentscheidungen und mangelndes strategisches Denken gefallen lassen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung in Präsenz ist nur mit Anmeldung möglich!
Die Online-Teilnahme ist jeder Zeit möglich!
Ablauf
Vortrag:
Head of Research, European Cluster for Climate, Energy and Resource Security (EUCERS) der Universität Bonn (CASSIS)
Anschließend wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.
Weitere Informationen
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sekrion Bonn (GSP), der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und der Volkshochschule Bonn statt.