23. Juni 2026

Dr. Frank Umbach im Interview mit n-tv zu den Verhandlungen zwischen den USA und Iran Dr. Frank Umbach im Interview mit n-tv zu den Verhandlungen zwischen den USA und Iran

Dr. Frank Umbach hat am 21. Juni mit n-tv über die Verhandlungen zwischen den USA und Iran gesprochen.

Dr. Frank Umbach im Interview mit n-tv
Dr. Frank Umbach im Interview mit n-tv © n-tv
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Mit Blick auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz sei zumindest eine kurzfristige Entspannung im Libanon denkbar. Gleichzeitig hätten sich jedoch beide Seiten innenpolitisch von dem bereits vereinbarten Rahmenabkommen distanziert. So bringe Teheran erneut die Erhebung von Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus ins Spiel. Zudem sei insbesondere die Nuklearfrage innerhalb der angestrebten 60 Tage wohl kaum zu lösen – nicht zuletzt, weil Russland das iranische Atomprogramm inzwischen unterstütze.

Vor diesem Hintergrund sei es unwahrscheinlich, dass ein mögliches Abkommen ähnliche Ergebnisse erzielen werde wie das JCPOA. Russland sei heute deutlich stärker auf den Iran angewiesen als noch vor 2022, auch weil Moskau mit dem Sturz von Assad erheblichen Einfluss in der Region eingebüßt habe. Zugleich sei in Teheran offenbar die Überzeugung gewachsen, dass eine nukleare Abschreckungsfähigkeit den wirksamsten Garant für die eigene Sicherheit darstelle.

Das ganze Interview mit Dr. Frank Umbach sehen Sie hier.

Dr. Frank Umbach ist Forschungsleiter des Europäischen Cluster für Klima-, Energie- und Ressourcensicherheit (EUCERS) am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).

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