31. August 2026

Dr. Frank Umbach im Gespräch mit phoenix zum Sicherheitsgipfel im Flensburg Dr. Frank Umbach im Gespräch mit phoenix zum Sicherheitsgipfel im Flensburg

Dr. Frank Umbach hat in einem Interview am 28. August bei phoenix die Ergebnisse des Baltic Sea Security Summit in Flensburg analysiert, welche nach dem hybriden Drohnenzwischenfall am Leipziger Flughafen mit besonderem Interesse erwartet worden sind. 

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Dr. Frank Umbach erklärt gegenüber phoenix sein Einverständnis mit der Aussage des Bundesinnenministers Dobrindt, dass Deutschland sich mit einer hohen Gefährdungslage durch hybride Bedrohungen konfrontiert sieht, deren Qualität und Intensität stetig zunehmen. Umbach bettete die Zunahme hybrider Bedrohungen in den innenpolitischen Kontext Russlands ein. Putin stehe nun vor einer Grundsatzentscheidung, ob er sich auf Verhandlungen mit deutlichen Kompromissen einlässt oder ob er den Krieg in der Ukraine sowie den hybriden Konflikt mit dem Westen eskaliert.

Gleichzeitig hält Umbach es aber für richtig, erst umfangreiche Analysen abzuwarten, bevor als Täter hinter hybriden Zwischenfällen wie dem Drohnenangriff am Leipziger Flughafen Russland beim Namen genannt wird. Umbach fordert, dass es nun klare Androhungen von Konsequenzen benötige, um Russlands hybride Bedrohung einzudämmen. Dabei müsse man über jetzige Sanktionsmaßnahmen hinausgehen und bestehende Ausnahmeregelungen für einzelne Länder oder Branchen tilgen.

Das ganze Interview mit Dr. Frank Umbach sehen Sie hier.

Dr. Frank Umbach ist Forschungsleiter des Europäischen Cluster für Klima-, Energie- und Ressourcensicherheit (EUCERS) am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).

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