Am 1. September 2026 erklärten Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in einer Pressekonferenz, dass Russland für den Drohnenzwischenfall am Leipziger Flughafen Anfang August 2026 verantwortlich ist. Als Reaktion kündigten die Minister an, das russische Generalkonsulat in Bonn und das russische Haus in Berlin zu schließen.
Die Reaktion Putins folgte am Tag darauf. Der russische Machthaber warf der Bundesregierung vor, die Maßnahmen seien taktische Manöver vor den bevorstehenden Landtagswahlen. Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Senior Fellow am CASSIS, ordnete die Reaktion Putins im Interview mit der Tagesschau ein. Für Putin sei dies eine Möglichkeit, auf den deutschen Wahlkampf einzuwirken und die Unterstützung von Parteien wie AfD, die Linke und BSW zu erhalten, so Heinemann-Grüder.