16. Juni 2026

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview mit Euronews zur Gründung der russischen Oppositionspartei „friedliches Russland“ in Berlin Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview mit Euronews zur Gründung von russischer Oppositionspartei

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder hat am 13. Juni Euronews ein Interview zur Gründung der russischen Oppositionspartei „friedliches Russland“ in Berlin gegeben. 

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview mit Euronews
Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder im Interview mit Euronews © Euronews
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Nach dem Tod von Alexei Navalny und der Zerschlagung oppositioneller Strukturen in Russland gäbe es keine Person, die verschiedene Lager der Opposition glaubwürdig vereinen könne. Ilya Yashin, der Vorsitzende der neugegründeten Partei „friedliches Russland“, habe zwar Bekanntheit und Charisma, seine Führungsrolle sei aber keineswegs allgemein akzeptiert.

Darüber hinaus könne die Exilopposition zwar Netzwerke aufbauen und Programm entwickeln, ihr direkter Einfluss auf die Bevölkerung in Russland sei aufgrund der staatlichen Repressionen aber begrenzt. Die neue Partei könne daher derzeit kaum konkrete politische Wirkung entfalten. Ihr eigentlicher Zweck bestehe darin, Personal, Ideen und organisatorische Strukturen für einen möglichen politischen Wandel nach Putin bereitzuhalten.

Solange die tiefe Spaltung innerhalb der russischen Opposition aber nicht überwunden werde, könne man sich nicht als glaubwürdige Alternative zum aktuell bestehenden System präsentieren. 

Das ganze Interview mit Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder lesen Sie hier.

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder ist Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS).

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